Freckenfeld RHEINPFALZ Plus Artikel Gemeinderat nach Wiederholungswahl neu konstituiert

Stefan Foos, Marc Ulm, Jens Ulm, Anna Burkhard und Bürgermeister Mike Schönlaub (v.l.) bei der Vereidigung der Beigeordneten in
Stefan Foos, Marc Ulm, Jens Ulm, Anna Burkhard und Bürgermeister Mike Schönlaub (v.l.) bei der Vereidigung der Beigeordneten in Freckenfeld.

Keine Überraschungen hat es bei der konstituierenden Sitzung des Ortsgemeinderats Freckenfeld gegeben: Es bleibt im Wesentlichen alles beim Alten.

Über die Zusammensetzung des Freckenfelder Gemeindreats wurde am 22. März wegen eines Fehlers bei der der regulären Wahl vom 9. Juni 2024 erneut abgestimmt. Grund dafür war die Anfechtung des Wahlergebnisses: Weil 2024 ein falscher Stimmzettel in eine der Urnen gelangt war, hatte die Kreisverwaltung Germersheim die Wahlwiederholung angeordnet und das Verwaltungsgericht in Neustadt die Entscheidung bestätigt. Der eine Stimmzettel hätte damals wahlentscheidend sein können.

Bei der Wiederholungswahl am 22. März gab es keine großen Verschiebungen. Nur die CDU büßte einen Sitz ein, die Wählergruppe „Gemeinsam für Freckenfeld“ durfte sich über einen Sitz mehr freuen. SPD und FWG konnten ihre Sitze halten. Auf Vorschlag der SPD wählte der neue Ortsgemeinderat am Donnerstag erneut Stefan Foos zum ersten Beigeordneten. Er erhielt 13 Ja-Stimmen. Drei Ratsmitglieder stimmten mit Nein. Wiedergewählt wurde auch der zweite Beigeordnete Jens Ulm, und zwar mit zwölf Ja-Stimmen und vier Nein-Stimmen. Für die Beigeordnete Anna Burkhard gab es elf Stimmen und fünf Ablehnungen.

Zuvor hatte Bürgermeister Marc Ulm (SPD), der sich keiner Wiederholungswahl stellen musste, vier Ratsmitglieder verabschiedet und für die jahrelange ehrenamtliche Arbeit gedankt: Fritz Scheidt (SPD), Sven Möller (FWG), Jutta Hay und Martin Thürwächter (beide CDU) schafften den Wiedereinzug in den Rat nicht. Neu verpflichtet wurden Frank Kaiser (SPD), Jens Ulm (CDU), Benedikt Paul (FWG) und Dirk Burkhard (GfF).

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