Kreis Germersheim FWG stellt sich bei Aldi-Antrag gegen CDU-Partner

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„Die in der öffentlichen Sitzung des Germersheimer Bauausschusses mehrheitlich getroffene Entscheidung, die geplante Erweiterung und Modernisierung des Germersheimer Aldi-Marktes zu blockieren, findet nicht die Zustimmung der FWG.“ Das schreibt FWG-Vorsitzender Peter Meyer in einer Stellungnahme der Stadtratsfraktion der Freien Wählergruppe Germersheim-Sondernheim.

Die Zurückstellung der Entscheidung wurde im Bauausschuss auch von der Mehrheitsfraktion CDU damit begründet, dass sie erwarte, dass Aldi die zugesagte Nichterweiterung des Sortimentes nicht einhalten kann und damit gravierende Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung des Marktes in der Stadtkaserne zu erwarten wären (wir berichteten). Meyer: „Diese Entscheidung ist für die FWG nicht schlüssig und wird deshalb nicht mitgetragen. Die FWG sieht keinen Grund, warum Aldi verweigert werden sollte, seinen Markt umzubauen und zu modernisieren.“ Die FWG erinnert daran, dass der Bauausschuss in derselben Sitzung der Erweiterung eines ähnlichen Lebensmittelmarktes in Rülzheim, der auch Auswirkungen auf Germersheim hat, zustimmte. Ebenfalls sei in einer vorangegangenen Sitzung die Erweiterung des Lebensmittelmarktes in der Germersheimer Ludwig-Ehrhard-Straße genehmigt worden. Auch die im Ausschuss vorgebrachte Anzweiflung des Ergebnisses eines für die Aldi-Erweiterung positiven Gutachtens durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA) ist für die FWG nicht nachvollziehbar. Habe doch derselbe Ausschuss in einer vorausgegangenen Sitzung, genau diese Untersuchung als Entscheidungsgrundlage gefordert. Die FWG vertrete den Standpunkt, so Meyer und seine Fraktionskollegen Andreas Müller und Roland Herr, dass der Modernisierung des Aldi-Marktes zugestimmt werden sollte. Neben dem Grundsatz der Gleichbehandlung sollte vor allem den Aldi-Kunden aus Germersheim und Umgebung die Weiterentwicklung einer solchen Einkaufsmöglichkeit nicht vorenthalten werden. |rhp/tom

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