Kreis Germersheim Fördergelder für Brandschutz bewilligt

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Erfreulich war der erste Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung von Kuhardt. 250 Euro für die Kindertagesstätte „Schatzkiste“ und 500 Euro für die Gestaltung von Spielplätzen wurde dem Ort von der Sparkasse GER-Kandel gespendet.

Ebenso erfreulich ist die Zusage von Fördermitteln für Brandschutzmaßnahmen in der Grundschule. Im vergangenen Sommer waren in der Schule unter anderem Brandschutztüren im Keller, dem Erd- und Obergeschoss eingebaut und Decken in Fluren und Treppenhäusern erneuert worden. Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 109 000 Euro. Vom Land wurden nun 50 000 Euro als Förderung bewilligt. Zusammen mit dem Kreisanteil von 9000 Euro können etwas mehr als die Hälfte der Kosten gedeckt werden. Die restlichen 50 000 Euro mussten von der Gemeinde bezahlt werden. Der Gemeinderat nahm die Bewillungsbescheide zur Kenntnis. Schon des Öfteren war im Gemeinderat die Einrichtung eines Treffpunkts für Kinder und Jugendliche diskutiert worden. Am Dienstag hatte die CDU-Fraktion mit einem Antrag das Thema erneut auf die Tagesordnung gebracht. Mit kleinen Schritte will man das Vorhaben nun endlich angehen und zunächst im Ort nach einem geeigneten Raum suchen. In Frage kommen beispielsweise Vereinsräume, die nicht dauernd belegt sind und an einem Nachmittag als Jugendtreff genutzt werden können. Zur Diskussion steht auch das „Hasenheim“ genannte Vereinsheim des Vogelvereins. Dieser hat sich Ende Januar aufgelöst. Schon seit längerem gab es im Vereinsheim keine Aktivitäten mehr. Mit den Oldtimer-Freunden, die sich vergangene Woche als Verein eingetragen und Interesse am Hasenheim bekundet haben, waren bereits Gespräche geführt worden, sagt Nadine Weber. Die zeigten sich gegenüber der Idee, das Hasenheim zeitweise als Jugendtreff zu nutzen, als aufgeschlossen. Und auch mit dem Jugendpfleger der Verbandsgemeinde, Markus Schwall, gab es zwischenzeitlich Gespräche. Im Ausschuss soll nun das weitere Vorgehen beraten werden. Zudem müssen die rechtlichen Verhältnisse und bestehende Verträge in Bezug auf das Hasenheim geklärt werden, gab Bürgermeister Roland Eiswirth zu bedenken.

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