Kreis Germersheim Beim Ordensfest auch an Andere gedacht

Die historische Bekleidung ist immer wieder ein Blickfang
Die historische Bekleidung ist immer wieder ein Blickfang

Zu Ordensfest hatte der Ordre Lafayette en Allemagne ins Bürgerhaus nach Jockgrim geladen. Gemeinsam mit der Unacita Sektion Karlsruhe und Landau wurden zahlreiche Spenden überreicht und über die Arbeit und das Wirken des Ordens berichtet.

Schirmherr Thomas Hitschler (SPD) ging in seiner Festrede auf die Bedeutung der Europäischen Union und im Besonderen auf die Rolle Deutschlands und Frankreichs in der EU ein. Er lobte den Ordre Lafayette für seinen unermüdlichen Einsatz im humanitären sowie im Bereich der internationalen Verständigung und Völkerfreundschaft. Auch Jockgrims Ortsbürgermeisterin Sabine Baumann betonte die Wichtigkeit nicht nur der deutsch-französischen, sondern auch der Beziehungen zu anderen EU-Staaten für Frieden und Stabilität in Europa und würdigte die Arbeit des Ordens. Sie ging tiefer auf die karitative Arbeit des Ordens ein, der trotz kleinem Mitgliederbestand große Arbeit leistet. So wie im März als der Ordre Lafayette zusammen mit den Chören „NeuCHOReuT“ aus Karlsruhe, „AlBa-TenSo“ aus Minderslachen, dem Kinderchor Froschkönige aus Jockgrim sowie den Bruchsaler Museumsdrehorglern ein Benefizkonzert zu Gunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder veranstaltet hatte. Die BB Bank Landau gab 1000 Euro dazu und so konnte Ordre Lafayette Deutschland-Präsident Hans Kudis einen Scheck von 3600 Euro an den Förderverein übergeben. Doch dies war noch nicht alles. Hans Kudis übergab zusätzlich je einen Scheck von 1500 Euro an die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ des Bundeswehr-Sozialwerks und 1000 Euro an den „Förderverein für krebskranke Kinder“. Margaretha Höfele vom Förderverein will die Spende für den Betrieb des Gäste(Eltern-)hauses in der Moltkestraße und des Kindergartens Räuberburg im Städtischen Klinikum Karlsruhe, die beide durch den Förderverein finanziert und betrieben werden, verwenden. Die Spende an die „Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ soll direkt zur Finanzierung der Behindertenfreizeit in Bad Münstereifel fließen. Dort werden 30 schwerstbehinderte Kinder drei Wochen lang durch das Bundeswehrsozialwerk von ehrenamtlichen Helfern betreut. Der Vorsitzende der Historischen Bürgerwehr Karlsruhe, Hans-Josef Essig, erläuterte die Brauchtumspflege des Vereins sowie den Einsatz bei offiziellen Anlässen der Stadt Karlsruhe Die Bürgerwehr mit ihren bunten Uniformen ist ein gern gesehener Blickfang und hat sich im Programm der Stadt Karlsruhe fest etabliert. Er überraschte Präsident Kudis, der auch als Wehrmann der Scharfschützenabteilung in der Bürgerwehr Karlsruhe aktiv ist mit der Verleihung des Verdienstordens in Bronze für fünf Jahre Dienst in der Bürgerwehr .

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