Kreis Germersheim Alpines High-Speed-Schunkeln

Der erste Büttenabend der Jockgrimer Kulturgemeinschaft startete gemächlich wie eine Dampflok und gewann im Laufe des Abends nach und nach Fahrt. Schon im November stellte die Narrenriege bei einem Oktoberfest das Motto der Kampagne vor:

Das Thema scheint den Zeitgeist getroffen zu haben, denn viele Gäste im Saal hatten sich in alpenländische Kluft geworfen, die Mehrzahl der Büttenabend-Beiträge wurde in Alpenflair mit Lederhosen, Dirndl und Almhütten-Kulisse gepackt. Richtig toll war das Bühnenbild, das in den letzten Wochen unter der Regie von Michael Deilecke entstand. Schafe, Holz und Stroh vor der Hüttenfassade, Bierfässer und Schäfchenwolkenhimmel umrahmten die Auftritte.

Allein vier Tanzgruppen des Balletts der Feuerwehr schwangen die Beine. Richtig süß mit ihren geflochtenen Zöpfchen und den niedlichen Dirndln waren die kleinsten Tänzerinnen. Leise zählten einige ihre Tanzschritte mit, verwechselten ein uns andere Mal rechts und links. Ihr quirliger Spaß beim Tanzen und die strahlenden Gesichter versprühten schlichtweg gute Laune.

Ein neues Trio bestieg zum ersten Mal die närrische Jockgrimer Bühne, und lässt nach dem kurzweiligen pfälzisch-bayerischen Schlagabtausch auf weitere Auftritte hoffen. Jochen Schloß, Steffen Hildebrand und Ralf Seither tischten als Gäste und Wirt eines Biergartens Vorurteile von Bayern gegenüber sogenannten

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