Esthal RHEINPFALZ Plus Artikel Neue Arbeitsgruppe: Was wird aus dem Dorfzentrum?

2021 hat die Gemeinde Esthal das Gebäude gekauft, in dem eine Sparkassenfiliale gewesen war.
2021 hat die Gemeinde Esthal das Gebäude gekauft, in dem eine Sparkassenfiliale gewesen war.

2021 hat die Gemeinde Esthal für 166.000 Euro das Gebäude gekauft, in dem eine Sparkassenfiliale war, um ein Dorfzentrum einzurichten. Getan hat sich bislang nichts. Das soll sich ändern.

In den Jahren 2021 und 2022 hat eine Arbeitsgruppe bei der Dorfmoderation Vorschläge für das Dorfzentrum erarbeitet. Getan hat sich bisher nichts. Nun soll erneut eine Arbeitsgruppe gebildet werden, wie Bürgermeister Gernot Kuhn (CDU) in einer Sitzung des Gemeinderats am Mittwoch mitteilte.

„Es ist noch ein bissel was im Fluss“, so Kuhn. Bei einem Gespräch mit Vertretern des rheinland-pfälzischen Innenministeriums, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und der Kreisverwaltung Bad Dürkheim im Juni hätten er und die Verbandsgemeindeverwaltung erfahren, dass sowohl Fördermittel aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes als auch Fördergelder aus dem Programm Leader plus beantragt werden können. Auch der Ankauf des Gebäudes könne nachträglich gefördert werden. Ein Zuschuss aus dem Dorferneuerungsprogramm werde allerdings nur gewährt, wenn das Gebäude nicht kommerziell genutzt wird.

Kuhn: Wasgau hat Gemeinde Angebot gemacht

Wie Kuhn berichtete, hat kürzlich das Unternehmen Wasgau zahlreichen Gemeinden, darunter Esthal, ein Angebot unterbreitet, eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort zu schaffen. Es solle nun geprüft werden, ob dies im Dorfzentrum möglich wäre. Ein Planungsbüro hatte Vorschläge für die Gestaltung des Dorfzentrums erstellt. Inzwischen habe sich ein Architekt die Räume angeschaut und neue Vorschläge gemacht. Überlegen müsse man sich, ob das Dach ebenfalls erneuert werden soll, nannte Kuhn als einen weiteren offenen Aspekt.

Eine Arbeitsgruppe soll nun ein Konzept erarbeiten. Wer sich an dieser Arbeitsgruppe beteiligt und wann die Gruppe starten soll, blieb offen. Ein Konzept sei auch für Zuschussanträge erforderlich, so Kuhn. Um die korrekt stellen zu können, solle man einen Architekten einbeziehen, regte Sascha Laukus (SPD) an. Auf die Frage von Jürgen Kern (FWG) nach einem Zeitplan antwortete Kuhn, er habe das Ziel, dass die Zuschussanträge bis Februar 2025 gestellt werden können.

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