Lambrecht Lokale Kultur digital erfassen: Das bedeutet die „KuLaDig“-Unterstützung für die Stadt
Die Stadt Lambrecht erhält ab sofort Unterstützung von der Universität Koblenz bei der digitalen Erfassung und Sichtbarmachung ihres kulturellen Erbes im Rahmen des Projekts „KuLaDig“. Wie das Ministerium des Landes Rehinland-Pfalz des Innern und für Sport mitteilt, wurde Lambrecht mit drei weiteren Kommunen und einer Regionalinitiative für die achte KuLaDig-Förderrunde ausgewählt.
„KuLaDig RLP – Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“ hat zum Ziel, die kulturelle Vielfalt in Rheinland-Pfalz modellhaft zu erfassen und durch multimediale Aufbereitung ausgewählte Objekte sichtbar und vielseitig nutzbar zu machen. Ausgewählte Objekte können zum Beispiel Kirchen, Schlösser, Industriebauten oder auch Fluss- oder Burgenlandschaften sein, aber auch immaterielles Erbe wie Sagen oder Bräuche.
Das diesjährige Leitthema ist „Die große Erzählerin – wenn die Landschaft Geschichte(n) erzählt“. Die Kommunen werden dabei begleitet, ihre individuelle Geschichte sowie ausgewählte Kulturlandschaftsobjekte digital zu erfassen und durch verschiedene Medienformate der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, schreibt das Ministerium.
Lambrecht ist nicht die erste pfälzische Kommune, die das Projekt KuLaDig in den Fokus nahm; in Mutterstadt ist dies zum Beispiel schon geschehen. Die in dieser Runde mit Lambrecht ausgewählten Körperschaften sind der Cochemer Stadtteil Cond, die Ortsgemeinde Lehmen im Landkreis Mayen-Koblenz, die Ortsgemeinde Trittenheim im Landkreis Trier-Saarburg und die Regionalinitiative „Faszination Mosel“.