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Mittwoch, 16. Januar 2019 Drucken

Donnersbergkreis

Zuwachs: Kirchengemeinde hat neue Schäfchen

«Niederkirchen.» Das evangelische Pfarramt in Niederkirchen hat Zuwachs erhalten. Zur Kirchengemeinde gehören seit 1. Januar auch die 132 Protestanten aus Relsberg (Kreis Kusel). Die Kirchengemeinde Relsberg wurde durch einen Beschluss der Kirchenregierung in Speyer aufgelöst.

Hintergrund ist die Neustrukturierung der Kirchengemeinde Einöllen im Landkreis Kusel, zu der Relsberg bisher gehörte. Das Pfarramt dieser mit knapp 700 Seelen kleinsten Kirchengemeinde im Dekanat An Alsenz und Lauter werde nicht mehr besetzt, die Stelle eingespart, bestätigte Dekan Matthias Schwarz auf Nachfrage der RHEINPFALZ. Vor diesem Hintergrund war die frühere Einöller Pfarrerin Iris Schmitt schon im März nach Niederkirchen gewechselt. Nun tun es ihr ihre früheren „Schäfchen“ aus Relsberg nach. „Das Presbyterium gab zu dem Wechsel der Kirchengemeinde ein eindeutiges, positives Signal“, sagte Schwarz. Relsberg habe schon einmal zu Niederkirchen gehört.

Nach Angaben von Schwarz sollen im Kirchenbezirk nach einer Vorgabe der Pfälzischen Landeskirche bis 2025 sieben Pfarrstellen eingespart werden. Einöllen, die kleinste Kirchengemeinde im Bezirk, machte den Anfang. Noch unklar ist, wohin die beiden übrig gebliebenen Kirchengemeinden – Einöllen mit 311 und Hohenöllen mit 231 Protestanten – tendieren werden. Im Gespräch seien Wolfstein, Lauterecken aber auch Niederkirchen. |suca

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