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Samstag, 20. Februar 2016 Drucken

Kirchheimbolanden

Zur Sache: Der Adlerbogen

Geschaffen wurde der Bogen 1880 zu Ehren des Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke als Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Entworfen wurde die Eisenkonstruktion von Ingenieur August Freiherr Schilling von Cannstatt und gefördert von Karl von Gienanth.

Mit einer Spannweite von 12,50 Metern biegen sich die Stahlrippen von der linken Nase des Moltkefelsens zur rechten, über die Schlucht, deren Talsohle 30 Meter tiefer liegt.

Bereits ein Jahr nach seiner Gründung, im Juli 1875, hatte der Pfälzische Verschönerungsverein beschlossen, einen Triumphbogen, auf dem ein Adler angebracht werden sollte, errichten zu lassen. Die beiden gusseisernen Figuren, die das Denkmal einmal flankierten – Generalfeldmarschall von Moltke und der erste Reichskanzler Bismarck – wurden nach dem Zweiten Weltkrieg Zielscheiben von GIs. Im Bogen gibt es eine Inschrift: „Erst waegen, dann wagen.“ (ssl)

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