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Montag, 08. August 2016 Drucken

Donnersbergkreis

Seit 40 Jahren im Dienst

ALSENZ: VG-Bürgermeister Arno Mohr feiert Jubiläum – Ende des Jahres ist Schluss

Verbandsgemeindebürgermeister Arno Mohr (rechts) trat am 1. August 1976 seine Dienstanfängerausbildung an. Seitdem blieb er der VG-Verwaltung treu – und tut das noch bis zum Jahresende. ( Foto: Loeffel)

Arno Mohr, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel, wird am 31. Dezember aus dem Dienst der Verbandsgemeinde ausscheiden. Das gab Mohr bei einer Feierstunde anlässlich seines 40. Dienstjubiläums bei der Verbandsgemeindeverwaltung an.

 

Er folge dem ärztlichen Rat und stehe deshalb ab 1. Januar 2017 für eine eventuelle Berufung als künftiger „Beauftragter“ der Verbandsgemeinde Alsenz-Obermoschel nicht zur Verfügung, sagte Mohr im Beisein der VG-Beigeordneten Dietmar Keller, Gerd Kunz und Horst Fiscus sowie der Abteilungsleiter der Verwaltung. Mohrs zweite achtjährige Amtszeit endet zum Jahresende. Wegen der Fusionspläne wird es in der VG Alsenz-Obermoschel vor der Fusion keine VG-Bürgermeisterwahl mehr geben. Ein Landesgesetz sieht vor, dass die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion einen Beauftragten für die Verbandsgemeinde bestellt (wir berichteten).

Fiscus ließ den Werdegang des Bürgermeisters Revue passieren. Nach dem Schulbesuch in Unkenbach und Obermoschel absolvierte Mohr die Handelsschule in Rockenhausen. 1977 absolvierte er die Dienstanfängerprüfung. Der VG-Assistentenanwärterausbildung für den mittleren Dienst folgte die Ausbildung als VG-Inspektorenanwärter für den gehobenen Dienst. In seiner Dienstzeit war Mohr VG-Inspektor, leitete die Verbandsgemeindekasse sowie die Finanz- und Bauabteilung und wurde stellvertretender Werk- und Büroleiter.

Als Bürgermeister Werner Krauß zum 31. Dezember 2000 in Ruhestand ging, bewarb sich Mohr als parteiloser Einzelbewerber in der ersten Urwahl des Bürgermeisters der VG Alsenz-Obermoschel um dieses Amt. Mit 67,7 Prozent der Stimmen wurde der Unkenbacher im ersten Wahlgang gewählt. Im Jahr 2008 erreichte er als Einzelkandidat knapp 95 Prozent der Wählerstimmen. Fiscus dankte dem Bürgermeister für dessen großes Engagement, den Fleiß und die langjährige Treue zur Verbandsgemeinde. Fiscus überreichte die Dankurkunde der Verbandsgemeinde und des Landes Rheinland-Pfalz. Sein Dank galt auch Mohrs Ehefrau und Familie.

Für das Personal gratulierten die stellvertretende Personalratsvorsitzende Kerstin Wasem und Büroleiterin Anke Corell-Graßer. Beide betonten das gute Miteinander zwischen „Chef“ und Mannschaft. Mohr habe immer ein gutes Verhältnis zu den Gemeinden, den Ortsbürgermeistern und vor allem den Bürgern gepflegt. Zudem zeichne Mohr seine Detailkenntnis von Sachverhalten aus, die schon Jahre zurücklägen, wie er auch sein „kreatives Chaos“ auf dem Schreibtisch perfekt beherrsche. Zwar sei er nicht immer einer Meinung mit dem Personalrat gewesen, habe mit seiner menschlichen Art aber immer Bodenhaftung behalten und sei Kompromissen gegenüber aufgeschlossen gewesen.

Mohr selbst betonte, dass er immer mit Freude, Engagement und Pflichtbewusstsein tätig war. Seine stete Präsenz bei den Gemeinderatssitzungen in allen Gemeinden habe ihm viel geholfen, aber auch den Gemeinden und der Verwaltung. Er bat um Verständnis für seine Entscheidung, am 31. Dezember aufzuhören: „Zum einen hat das Land dies vorgegeben und mich nicht gefragt, zum anderen ist die Gesundheit eigentlich das Wichtigste in einem Leben.“ |red

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