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Dienstag, 14. November 2017 Drucken

Kirchheimbolanden

Kirchheimbolanden: Schwimmhalle bis auf Weiteres zu

Kirchheimbolanden: Probleme mit Wasseraufbereitungsanlage im Kibo-Bad – Sauna und Bistro sind dagegen geöffnet

Von Sebastian Stollhof

Kein Schwimmen und Planschen möglich: Ein Biofilm im Wasser sorgt derzeit für Probleme in der Schwimmhalle des Kirchheimbolander Kibo-Bades. Sauna und Bistro sind dagegen geöffnet.

Kein Schwimmen und Planschen möglich: Ein Biofilm im Wasser sorgt derzeit für Probleme in der Schwimmhalle des Kirchheimbolander Kibo-Bades. Sauna und Bistro sind dagegen geöffnet. ( ArchivFoto: Stepan)

Wegen Probleme mit der Wasseraufbereitungsanlage ist die Schwimmhalle geschlossen. Im schlimmsten Fall drei Wochen lang.

Es scheint so, als wolle die Pechsträhne beim Kibo-Bad nicht abreißen. Nach undichten Bodenabläufen, dem Brand des Daches am 14. Juni 2015, kurz darauf einem schmorenden Kabel in der Sauna und der notwendigen Sanierung des Kleinkinderbeckens wegen scharfkantiger Fliesen vor kurzem ist es diesmal ein Biofilm im Wasser, der den Verantwortlichen die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. „Wir wissen nicht, wo er herkommt“, sagte Werkleiter Kurz gestern.

Vermutlich Bauarbeiten schuld

Eine Vermutung gebe es: Dies könnte eine Folge der Bauarbeiten während der Revision im Sommer gewesen sein. Da wurde unter anderem das Kleinkinderbecken erneuert, das gesamte alte Becken wurde abgerissen und durch ein neues aus Edelstahl ersetzt. Neue Rein- und Abwasserrohre mussten gelegt, dazu die Beckenumrandung, die das Schwallwasser aufnimmt, 40 Zentimeter erhöht werden. Bei den ganzen Arbeiten fiel damals auch eine Menge an Staub an.

Der Biofilm hat laut Kurz zur Folge, dass die Chlorwerte nicht eingehalten werden können. „Das kann für die Badegäste zu Problemen führen“, so der Werkleiter. Nach einem Gespräch mit dem Gesundheitsamt habe man sich deswegen darauf verständigt, das Bad bis auf Weiteres zu schließen. Zunächst solle nun drei Mal eine hoch dosierte Chlorung vorgenommen werden. „Das dauert etwa eine Woche“, berichtete Kurz.

„Einen schlechteren Zeitpunkt gibt es fast nicht"

Danach sollen Wasserwerte genommen und geprüft werden. Dies könne im „schlimmsten Fall“ auch noch einmal zwei Wochen dauern. „Einen schlechteren Zeitpunkt für eine Bad-Schließung gibt es fast nicht. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist das äußerst unglücklich“, sagte Kurz. Der Besuch sei zuletzt gut gewesen. Nicht auszuschließen sei auch, dass die Becken komplett abgelassen und neu mit Wasser befüllt werden müssen.

Nicht betroffen von der Schließung sei die Sauna, die einen eigenen Wasserkreislauf habe. Auch das Bistro bleibe besetzt.

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