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Montag, 23. Oktober 2017 - 14:42 Uhr Drucken

Kirchheimbolanden-Ticker

Hooligan-Angriff in Imsweiler: Polizei sucht Zeugen

Bei dem Angriff wurden am Sonntag vier Polizistien verletzt. Foto: dpa

Bei dem Angriff wurden am Sonntag vier Polizistien verletzt. Foto: dpa

Nach dem Angriff von rund 40 Vermummten auf einen Regionalexpress am Sonntag am Imsweilerer Bahnhof sucht die Bundespolizei Zeugen. Die Angreifer haben gegen 11 Uhr versucht, einen Zug zu stürmen, in dem rund 120 Anhänger des MSV Duisburg waren. In Imsweiler waren viele Bürger am Sonntag verängstigt.

Die Angreifer wollten sich mit Tritten gegen die Scheiben den Zutritt in die Bahn verschaffen und setzten dabei auch Reizgas gegen die mitreisenden Bundespolizisten ein. Diese wiederum konnten unter Einsatz des Schlagstockes und mit Pfefferspray den Zustieg der gegnerischen Fans verhindern.

Vier Beamte verletzt

 

Vier Beamte verletzten sich dabei, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Fünf Personen seien festgenommen worden. Weitere Täter flüchteten in Richtung Imsweiler. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern leitet die Ermittlungen.

"Die Menschen waren völlig aufgelöst"

 

In Imsweiler waren am Sonntag viele Menschen „total verängstigt“, wie Ortsbürgermeister Peter Ziepser der RHEINPFALZ sagte. Er selbst arbeitete am Sonntag und war zum Zeitpunkt des Angriffs nicht im Ort. Im Laufe des Tages klingelte dann aber immer wieder sein Telefon. Anwohner haben ihm berichtet, wie sich die Vermummten im Bereich Wingertsacker formiert, an Garagentoren und in Vorgärten uriniert hätten. „Die Menschen waren völlig aufgelöst“, berichtete Ziepser.

Polizei sucht Zeugen

 

Teilweise seien die Angreifer dann auch durch Vorgärten geflüchtet. Am gemeindeeigenen Bagger, der an der Mühle steht, ist eine Scheibe zertrümmert worden. „Viele hatten nach dem Angriff am Sonntag Angst, das Haus zu verlassen“, so Ziepser, der gestern noch geschockt war.

 

Die Bundespolizei bittet Personen, die sachdienliche Angaben machen können, Fotos oder Videos gemacht haben oder verletzt wurden, sich zu melden, Telefon 0631 34073-0, Internet www.bundespolizei.de. |ssl

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