Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Montag, 14. Januar 2019 Drucken

Kirchheimbolanden

Aktuell: Hubschrauber: Analyse aus vorliegenden Daten

Der „Air Rescue Pfalz“ hatte bislang rund 200 Rettungseinsätze.

Der „Air Rescue Pfalz“ hatte bislang rund 200 Rettungseinsätze. ( Foto: VIEW)

«Kerzenheim.» Das rheinland-pfälzische Innenministerium unterstützt die Stationierung eines weiteren Rettungshubschraubers für die Westpfalz und das Saarland: Diese Nachricht hat Landrat Rainer Guth am Samstag beim Neujahrsempfang des Kreises in der Mehrzweckhalle in Kerzenheim verkündet (wir berichteten in der RHEINPFALZ am SONNTAG). Zunächst müsse jedoch eine entsprechende Bedarfsanalyse die Notwendigkeit eines zusätzlichen Luftrettungsmittels bestätigen, teilte das Innenministerium am Samstagabend mit.

Heißt: Ein eigentlich vorgesehener Probebetrieb für einen Rettungshubschrauber ist vom Tisch. Eine Bedarfsanalyse soll in Kürze gemeinsam mit dem saarländischen Innenministerium in Auftrag gegeben werden. Sie soll die vorliegenden rheinland-pfälzischen und saarländischen Daten zusammenführen und bewerten – und sie soll auch den optimalen Standort eines solchen Helikopters ermitteln. „Sofern die Bedarfsanalyse zu dem von den Beteiligten erhofften positiven Ergebnis führt“, heißt es aus dem Innenministerium. Mit einem Ergebnis wird im zweiten Quartal dieses Jahres gerechnet. „Wird dabei ein Stationierungsbedarf festgestellt, wird anschließend eine europaweite Ausschreibung gemeinsam mit den Krankenkassen durchgeführt“, so das Innenministerium.

„Auch wenn die Erst-Etablierung von Air Rescue Pfalz Ende Oktober 2018 für mancherlei Überraschung, Verwunderung, Jubel, aber auch Kritik gesorgt hat, die normative Kraft des Faktischen hat ihre Chance zur Umsetzung genutzt. Denn rund 200 Rettungseinsätze in diesem kurzen Zeitraum, noch dazu in den Monaten mit den kürzesten Flugwetterphasen, konnten nicht mehr wegdiskutiert oder ignoriert werden“, sagte Guth. Das mit Blick auf den vom Westpfalz-Klinikum beauftragten und in Sembach stationierten Intensivtransport-Rettungshubschrauber. Ziel sei es, den Ende Februar endenden Probebetrieb so lange zu verlängern, bis es zu einer dauerhaften Stationierung komme, so Guth. Dessen Dank ging nicht nur an die Johanniter, sondern auch an die Landratskollegen in Kusel und Kaiserslautern für die Zusammenarbeit. |ssl

Donnersbergkreis-Ticker