Karlsruhe Gefälschte Messer verkauft

Die Stadtverwaltung Ludwigshafen lässt mehrere Hundert Messersets vernichten. Die Messer wurden bei fliegenden Händlern aus Osteuropa sichergestellt, die versucht haben, die billig produzierte Ware als hochwertiges Schweizer Produkt zu verkaufen.

Um das Treiben der illegal Gewerbetreibenden zu unterbinden und um mögliche Opfer zu schützen, hat die Stadtverwaltung 470 Messersets sichergestellt. Die Aktion erfolgte bereits im vergangenen Jahr, wie das Rathaus am Mittwoch mitteilte. Nach Abschluss des Verfahrens gegen Gewerbetreibende, die auf der Straße, an der Haustür oder in Gaststätten die vermeintlich hochwertige Ware zum Kauf anboten, werden die Messer nun vernichtet. Die Betrüger gerieten bei gemeinsamen Ermittlungen der Polizei und des städtischen Ordnungsamts (Abteilung zur Bekämpfung der Schwarzarbeit) ins Visier der Behörden. Die Verpackung der Messersets hatten Aufschriften wie „Swiss Line Switzerland“ und „Royal Swiss Switzerland“ getragen und damit den Kunden vorgemacht, dass es sich um Schweizer Produkte handelte. Auch beigelegte Prospekte versprachen ein entsprechend hochwertiges Produkt aus der Schweiz. Den Ermittlungen der Behörden zufolge zahlten die Verkäufer allerdings meist nur wenige Euro für die billig produzierte Ware. Nach Angaben der Stadtverwaltung gibt es eine Handvoll Geschädigte, die den dubiosen Angeboten auf den Leim gegangen sind und die Messersets erworben hatten. Gegen die Händler, die ihrem Gewerbe illegal nachgingen, wurden Geldbußen vom Ordnungsamt verhängt.

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