Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Wo ist der Blitzer am B270-Kleeblatt geblieben?

Der stationäre Blitzer, der in Kaiserslautern am häufigsten knipst: das Messgerät am B270-Kleeblatt. 6959 Mal hat es 2025 zugesc
Der stationäre Blitzer, der in Kaiserslautern am häufigsten knipst: das Messgerät am B270-Kleeblatt. 6959 Mal hat es 2025 zugeschlagen.

Den Achtsamen unter uns ist es natürlich nicht entgangen: Am B270-Knoten in Kaiserslautern steht keine Messanlage mehr – und das aus einem guten Grund.

Na, wo ist er denn – der wohl gefürchtetste Blitzer der Stadt? Vermutlich haben es die meisten Autofahrer, deren Weg von Westen her nach Kaiserslautern führt, längst bemerkt: Das Messgerät am B270-Kleeblatt ist verschwunden. Einfach weg. Halb versteckt zwischen hohen Hecken, stand dort eine Anlage, die zuletzt gut 15 Prozent der in Lautern registrierten Tempoverstöße (2025) verzeichnete – ehe sie vor wenigen Wochen abgebaut worden ist. Auf RHEINPFALZ-Nachfrage teilt das jetzt die Stadtverwaltung mit. Abgeschafft werde der Blitzer-Standort jedoch keineswegs, erklärt die Pressestelle. Das Gerät wird lediglich durch ein moderneres ersetzt, da seine Technik anfällig war für Störungen, so die Stadt. Bisher hatte die Kamera über Induktionsschleifen im Asphalt ausgelöst. Regelmäßig habe man bei Fehlern deshalb die Fahrbahn aufreißen müssen. Mit der neuen Lasertechnik sei dies nicht mehr nötig, heißt es. Laut Verwaltung soll der Blitzer nächste Woche den Betrieb aufnehmen.

Ob er aber genauso erfolgreich arbeiten wird wie der alte? Im Jahr 2024 hatte die Messanlage in Richtung Hohenecken fast 8300 Mal geknipst – wodurch sie der Stadt über 280.000 Euro an Buß- und Verwarngeldern in die Kassen spülte. Immerhin 6959 „Passfotos“ schoss sie 2025: Einnahmen von rund 230.000 Euro. Nach Angaben der Behörden gibt es derzeit drei stationäre Blitzer in Kaiserslautern. Sie stehen in der Pariser Straße, der Leipziger Straße und am Knotenpunkt der B270. All ihre Geräte, die mobilen inklusive, bescherten der Stadt im Vorjahr einen Ertrag über 1,58 Millionen Euro. 200.000 Euro mehr als 2024.

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