Kaiserslautern Wildschäden in Dansenberg behoben

Die von Wildschweinen angerichteten Schäden sind mittlerweile behoben, die Wiesen wurden eingeebnet und teilweise neues Gras ges
Die von Wildschweinen angerichteten Schäden sind mittlerweile behoben, die Wiesen wurden eingeebnet und teilweise neues Gras gesät.

Innerhalb von zwei Tagen wurden mit schwerem Gerät die gemeldeten Wildschäden im westlichen und südlichen Teil Dansenbergs beseitigt. Nun wird nach einer dauerhaften Lösung gesucht.

Die Weidebesitzern zeigten sich erleichtert, denn sie sahen sich schon hinsichtlich Versorgung mit Ersatzfutter für ihre Tiere vor große Herausforderungen gestellt. Dass nun in einem Arbeitsgang das Gelände eingeebnet und gleichzeitig in größeren Schadensbereichen neu eingesät werden konnte, macht sie zuversichtlich, dass in einigen Wochen wieder Gras nachwächst und die Tiere sich auf der Weide wieder Futter suchen können. Klaus Gundacker, Koordinator der Interessengemeinschaft, lobte das Engagement des stellvertretenden Forstamtsleiters Florian Kemkes, der zuvor Umfang und Finanzierung der Maßnahme kalkulieren musste, und die Einsicht der Forstverwaltung, dass hier schnell zu handeln war.

Elektrozaun allein reicht nicht aus

„Wir bleiben aber im Gespräch“, sagt Gundacker, denn nun muss eine Lösung gefunden werden, damit es in ein paar Wochen oder Monaten nicht wieder auf den Flächen so aussieht wie zuvor. Ein Elektrozaun ist aus Sicht Gundackers nicht der Weisheit letzter Schluss: „Was er zu leisten vermag, konnte ja jeder vor Ort sehen. Die zulässige Stromstärke verschafft zwar den Pferden den nötigen Respekt, Abstand zur Umzäunung zu halten, nicht aber den Wildschweinen, welche sich für den ,Delikatessenladen’ interessieren.“

Lösung: ein stabiler Wildzaun muss her

Abhilfe könnte nur ein stabiler Wildzaun um das gesamte Areal schaffen. Diese Möglichkeit ist auch in dem Erörterungstermin der beteiligten Behörden Anfang März angesprochen worden, und zwar mit der Maßgabe, dass nur ein durchgängiger Zaun akzeptabel sein kann. Detailfragen, insbesondere die Berücksichtigung und Ausführung von Zufahrtstoren zu den einzelnen Grundstücken, werden nun mit dem Umweltamt und der Baugenehmigungsbehörde geklärt. Gundacker sei momentan dabei, dies in Absprache mit den Anliegern einzuleiten. Die Zaunlösung solle einesteils ein wirksamer Schutz gegen die Schwarzkittel sein, aber andererseits auch Landschafts- und Naturschutzaspekten Rechnung tragen können.