Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Unheilbar krank: Wie Kampfsportler Anthony Adams mit der Diagnose Krebs umgeht

Ein Stück Lebensqualität: Anthony Adams geht wieder ins Fitnessstudio, baut Muskeln auf und sammelt Glücksgefühle.
Ein Stück Lebensqualität: Anthony Adams geht wieder ins Fitnessstudio, baut Muskeln auf und sammelt Glücksgefühle.

Die Diagnose Krebs hat Kampfsportler Anthony Adams eiskalt erwischt. Er rang mit dem Tod, kämpfte, gilt immer noch als unheilbar krank, aber er kann gut damit leben.

Sie haben die Frage wahrscheinlich schon oft gehört und wahrscheinlich können Sie die schon nicht mehr hören: Wie geht es Ihnen?
Mir geht es eigentlich im Moment ganz gut. Ich fühle mich gut und glücklich, und ich fühle mich dankbar, die schwere Zeit hinter mir zu haben. Das, was ich jetzt gerade erlebe, ist im Vergleich zu dem, was ich das ganze Jahr durchmachen musste, fast wie das alte Leben. Ich bin zwar krank, weiß, dass ich eine Krankheit habe, die wahrscheinlich für immer da ist, aber ich leide im Moment nicht mehr so wie davor. Ich habe die Operationen hinter mir, habe die Chemotherapie soweit erst mal hinter mir, die Strahlentherapie hinter mir, mache jetzt gerade eine Immuntherapie, und mit der fahre ich ganz gut, weil sie nicht so große Nebenwirkungen hat wie die Chemotherapie. Deswegen kann ich wirklich behaupten, dass es mir gerade gut geht.

„Tony“ und seine Freundin gehen wieder raus, treffen sich mit Freunden und freuen sich auf ihren Urlaub in Griechenland.
»Tony« und seine Freundin gehen wieder raus, treffen sich mit Freunden und freuen sich auf ihren Urlaub in Griechenland.

Wie viele Monate haben Sie in Kliniken und Krankenhäusern verbracht, und was haben Sie alles hinter sich?
Letztes Jahr war ich zuerst in Landstuhl im Krankenhaus, bin nach zwei Wochen nach Kaiserslautern gebracht worden. Dort war ich drei Monate, in denen jeden Tag was an mir getestet, ich zu einem MRT oder CT geschickt wurde und versucht wurde, herauszufinden, wie man mich behandeln kann. Es wurde relativ schnell klar, dass ich einen großen Tumor auf der Leber habe, der schnell raus muss, weil er sehr aggressiv ist. Dr. Mönch hat mich sehr schnell zu seiner Privatstation in Kaiserslautern gebracht und schnell einen Termin vereinbart für die Operation. Die verlief Gott sei Dank am Ende gut, aber es gab Komplikationen, und es war ein Ringen mit dem Tod. Ich war vier Tage auf der Intensivstation, habe aber schnell Mut und Willen gefasst, auch wenn das Umfeld für mich schlimm war. Mitzubekommen, wie andere leiden, vielleicht auch sterben. Ich wollte da raus, und das hat mich motiviert, schnell wieder auf die Beine zu kommen. Nach der OP war ich drei Wochen auf der Station zur Beobachtung, dann wurde ich heimgeschickt. Zwei Wochen später sind wieder Symptome aufgetaucht. Ich bin wieder ins Krankenhaus. Die Ultraschallbilder haben gezeigt, dass ich Metastasen in mir habe, dass der Tumor, der nur auf der Leber gefunden wurde, auch an anderen Stellen gefunden wurde. Ich kam zu Dr. Held in die Chemoabteilung und hatte Muffensausen, als ich gehört habe, wie das abläuft und was es für Nebenwirkungen gibt. Ich war immer gesund, habe nie Medikamente genommen, nicht mal Kopfschmerztabletten, war immer der Meinung, der Körper heilt das schon selbst. Und jetzt sagt der Arzt zu Dir, entweder Du machst das, oder Du stirbst. Dann sitzt Du da, Deine Schwester ist dabei, Deine Freundin, jeder hat Tränen in den Augen. Es war die Hölle, aber ich habe das gar nicht so an mich rangelassen, bin mit einem Tunnelblick durch und habe versucht, nur das Ergebnis zu sehen. Ich habe dann Chemotherapie und Immuntherapie gleichzeitig bekommen. Das ist für den Körper extra hart. Zwei verschiedene Infusionen, zwei verschiedene Wirkstoffe, die was anderes im Körper machen. Ich war zu dem Zeitpunkt schon sehr schwach und dann fix und fertig. Musste mich übergeben, konnte nichts essen, zu einem Zeitpunkt, zu dem ich eh schon 20 Kilo abgenommen hatte. Es war die Hölle auf Erden. Irgendwann bekam ich das dann ambulant, immer in Zyklen von jeweils drei Wochen. In Woche eins bekommt man die Chemotherapie plus die Immuntherapie, in der zweiten Woche nur Chemotherapie und in der dritten Woche ist Pause. Ich hatte insgesamt 19 Zyklen. Die ersten waren richtig hart und die letzten waren noch mal heftig. Da gab es auch eine Zeit, in der ich depressive Gedanken hatte.

Anthony Adams und seine große Stütze: Seine Freundin Julia Nonnemacher ist auch im Krankenhaus an seiner Seite.
Anthony Adams und seine große Stütze: Seine Freundin Julia Nonnemacher ist auch im Krankenhaus an seiner Seite.

Wie weit gingen die?
Die gingen so weit, dass ich jeden Tag geweint habe, weil ich einfach Angst hatte, weil es mir nicht gut ging, weil ich gemerkt habe, ich baue ab. Ich war jede Woche bei der Chemotherapie und habe dann eine Woche flachgelegen. Als es mir wieder gutging, musste ich wieder hingehen. Das hat sich wiederholt wie ein Teufelskreis. Und das hat was mit einem gemacht. Man hat irgendwann keine Lebensfreude mehr. Gerade für mich, der sonst immer positiv denkt, war das schwer zu verarbeiten. Ich habe viel geweint, obwohl ich vorher nie geweint habe. Deswegen habe ich irgendwann gesagt, mehr Chemotherapie verträgt mein Körper nicht. Meine Organe werden zu sehr angegriffen. Wenn ich jetzt weitermache, ist der Schaden vielleicht irgendwann nicht mehr reparabel. Im Januar habe ich entschieden, auf mich selbst zu hören und mit der Chemotherapie aufzuhören.

Sie haben das eigenständig entschieden?
Ja. Ich habe auch mit der Onkologie gesprochen. Die Ärztin war natürlich nicht begeistert, auch wegen der Erfolge, die wir erzielt haben. Sie hat mir aber die Empfehlung gegeben, dass wir die Strahlentherapie durchführen. Denn als wir aufhören wollten, hat sich auf meinem Bauch eine Wölbung gebildet – das war ein Tumor. Auf den hat die Chemotherapie nicht gewirkt. Ich wurde dann zwei Wochen lang bestrahlt und hatte alle Nebenwirkungen, die man haben konnte. Und ich habe mein Rekordtief vom Gewicht erreicht. Ich war irgendwann bei 55 Kilo, bei 1,73 Körpergröße. Es war wieder mal die Hölle. Aber die Tortur hat sich gelohnt: Die Tumore sind zurückgegangen.

Anthony Adams auf dem Weg zurück ins Leben. Inzwischen kann er Essen wieder genießen, achtet aber auf seine Ernährung.
Anthony Adams auf dem Weg zurück ins Leben. Inzwischen kann er Essen wieder genießen, achtet aber auf seine Ernährung.

Wie ging es dann weiter?
Ich habe zugestimmt, dass wir mit der Immuntherapie weitermachen, aber nur damit. Die Immuntherapie greift das Immunsystem an, damit es reagiert und Antikörper aufbaut, die die Krebszellen angreifen. Ich habe gesagt, wir testen das Ganze, aber wenn wieder zu heftige Nebenwirkungen kommen, brechen wir ab. Ich möchte Lebensqualität, möchte das, was ich habe, genießen.

Wie sieht Ihr Leben jetzt aus?
Ich habe wieder angefangen, Sport zu machen, und versuche, mit Ernährung entgegenzuwirken.

In welcher Form?
Ich versuche, mich entzündungshemmend zu ernähren. Heißt ich meide bestimmtes Fleisch oder Kohlenhydrate, die Entzündungen fördern. Ich esse nur Fleisch von guter Qualität, versuche mich kohlenhydratärmer zu ernähren und lasse raffinierten Zucker komplett weg. Vorher war es für mich immer wichtig, viel zu essen. Im Kampfsport habe ich viel gebraucht, hatte damals 85 Kilo, aber viel Muskelmasse.

Kochen Sie sich selbst?
Ich bin da nicht sehr begabt. Meine Freundin übernimmt das. Sie ist mein Schutzengel gerade in der Zeit gewesen, und sie hat alles gern gemacht, aus Liebe. Sie war jeden Tag im Krankenhaus. Sie muss ja selbst arbeiten gehen und noch den Haushalt schmeißen, trotzdem war sie bei mir, und auch als ich heimgekommen bin, hat sie mich gepflegt und gefüttert. Was sie durchgemacht hat mit mir, ist schon bemerkenswert, und da bin ich ihr für immer was schuldig.

Was war der Grundgedanke, der dazu geführt hat, dass Sie wieder Sport treiben?
Die Gesundheit. Mir geht es nicht mehr wie damals vielleicht um Ästhetik und Wettkampf, sondern um Gesundheit. Ich habe Muskeln abgebaut, habe gar nichts mehr, dabei sind Muskeln wichtig für den Körper. Ohne sie funktioniert das System mit dem Körper nicht. Das merkt man meistens im Alter, wenn man keinen Sport gemacht hat. Die Leute brauchen dann früher einen Stock, einen Rollator oder können sich nicht mehr bücken, Aufstehen ist schwierig. Deswegen sollte man lieber schon früher mit dem Sport anfangen. Sport ist Gesundheit. Gerade in meinem Fall. Ich brauche wieder Muskelmasse, und Sport fördert für mich die Organfunktion. Wenn man mal rauskommt aus dem Haus, sich bewegt, Gewichte hebt, Fahrrad fährt, macht das was im Körper und mit dem Körper. Es bildet auch gute Zellen, bildet Mitochondrien, die ich auch versuche, mit Rotlichtbestrahlung aufzubauen. Das sind alles Puzzleteile, die mein Puzzle vervollständigen sollen.

Wie trainieren Sie?
Ich gehe ins Fitnessstudio, versuche es da mit High Intensity Training.

Die Trainingspläne schreiben Sie selbst?
Ja. Ich habe ja damals in der Kampfsportschule Kampfkunst Herz eine Ausbildung zum Sport- und Fitnessbetriebswirt gemacht. Da habe ich auch alles gelernt, was man fürs Fitnessstudio braucht und wie man die Übungen richtig ausführt. Das hat gut gepasst.

Hilft Ihnen der Sport auch mental?
Ja, sehr. Das war schon früher so, wenn man sich sportlich bewegt hat, dann füllt einen das mit Euphoriegefühlen. Man fühlt sich automatisch besser, vor allem an Tagen, an denen man gar nicht trainieren gehen wollte und trotzdem gegangen ist. Für mich ist dadurch auch ein Stück Lebensqualität zurückgekommen. Ich war ja ein Jahr lang gefangen in der Therapie, in meinem Körper, in meinem Leiden und konnte nichts machen außer sitzen und liegen und zum Arzt gehen. Ich fühle mich jetzt besser und weiß, das Leben geht weiter. Es gibt mir Glücksgefühle und es fühlt sich gut an.

Was hat Sie bewogen, so offen mit Ihrer Erkrankung und dem Thema Krebs umzugehen, Ihre Geschichte auch auf Social Media zu teilen und dort Einblicke in Ihr Innerstes zu geben?
Ich wollte das am Anfang gar nicht. Das war nie mein Plan. Dann kam meine Schwester auf die Idee, für mich eine Spendenaktion zu starten, von der ich erst nichts wusste. Als alles fertig und online war, hat sie mich eingeweiht. Dann kamen erste Nachrichten von Freunden und Bekannten, die das davor nicht wussten. Ich habe versucht, ihnen das zu erklären und offen zu sein. Dann dachte ich mir, bevor mich jetzt 100 Nachrichten erreichen und ich jedem einzeln schreiben muss, mache ich es öffentlich. Ich habe den ersten Post gemacht, erklärt, wie es mir geht. Die Resonanz war riesig. Immer mehr Leute haben angefangen, die Storys zu schauen. Auch Leute, die ich gar nicht kannte. Sie haben mir geschrieben, mir viel Kraft und viel Glück gewünscht und auch mal interessiert nachgefragt.

Haben sich auch Betroffene gemeldet?
(schluckt) Ja. Eine Person, ein Mädchen, hat zum Beispiel nachgefragt, wie die Chemotherapie ist. Sie hat jetzt eine vor sich und hat Angst. Sie sieht in meinen Storys, wie ich damit umgehe, und wünscht sich, dass sie damit auch so umgehen kann wie ich. Ich habe versucht ihr zu erklären, dass ich auch Angst hatte, auch wenn das in den Posts vielleicht nicht so rübergekommen ist. Die Angst darf einen aber nicht lähmen, darf einem nicht den Willen nehmen. Man muss sich selbst klarmachen, das, was ich jetzt gerade fühle, ist normal, ist menschlich, und dass ich Angst habe, mein Leben zu verlieren, gibt mir die Kraft, weiterzumachen. Wenn ich keine Angst hätte, wäre mir mein Leben egal. Sie hat dann gesagt, ich habe Angst, aber ich gehe durch. Ich traue mich. Sie hat mir danach wieder geschrieben, mir erzählt, wie es war und hat sich bedankt. Weil ihr mein Rat, das anders zu betrachten, geholfen hat. Das hat mir wieder gezeigt, wie auch andere betroffen sind. Ich habe Sport gemacht, gesund gelebt und gedacht, ich werde gesund sterben. Dass ich mal Krebs haben würde – Krebs, so ein schlimmes Wort –, hätte ich nie gedacht. Ich habe mich dann alleine gefühlt, und das ist das schlimmste Gefühl, sich allein zu fühlen mit einer Krankheit, die einem vielleicht das Leben nimmt. Ich habe gemerkt, wie ich Leuten durch meine Offenheit helfen kann. Darum habe ich alles geteilt, die Erfolge, die schlechten Tage. Für mich ist Social Media, nicht nur das Gute zu zeigen, sondern alles. Das ist real und nicht die Fake-Scheinwelt. So war es für mich kein Problem, offen damit umzugehen, vielleicht auch aufzuklären. Das war irgendwann eine Mission.

Wo nehmen Sie die positive Energie her, mit der Sie es schaffen, sich selbst noch rauszuziehen?
Das fragen sich auch Familienmitglieder. Ich weiß es nicht. Ich war einfach immer schon so. Ich habe ein starkes Mindset.

Auch durch den Kampfsport?
Vielleicht. Das kann gut sein. Ich habe als Kind viel nachgedacht, viele Probleme gelöst, immer an den nächsten Schritt gedacht, immer weitergedacht. Diese Einstellung hat sich mein Leben lang durchgezogen, stark zu sein, sich selbst nicht schlechtzureden im Kopf, das Glas nicht halb leer, sondern halb voll zu sehen. Denn wenn man immer negativ denkt, das macht was mit einem, das macht die Stimmung schlecht und steckt andere an. Ich habe immer versucht, nach vorne zu denken, will glücklich sein.

Wie gehen Ihre Familie und Ihre Freunde mit dem Thema um?
Für die Familie war es natürlich sehr schwer. Wir hatten meine Tante an Krebs verloren. Das hat bei allen Erinnerungen geweckt. Gerade für meine Mutter war es sehr schwer. Ich bin ihr einziger Sohn, ich wollte sie zur Oma machen. Aber egal wie traurig sie waren, wie erschüttert ihre Welt war, sie waren immer da für mich. Sie waren im Krankenhaus, waren bei den Terminen, waren nach der OP da, haben während der OP fünf Stunden lang im Wartezimmer gewartet. Meine Familie war immer da und auch meine Freundin, die gehört fest mit zur Familie. Meinen Freunden habe ich es am Anfang nicht erzählt. Dann habe ich meinen besten Freund im Krankenhaus getroffen. Es war hart für ihn, das zu sehen. Zu dem Zeitpunkt hieß es noch, ich könnte sterben. Es war nicht einfach für ihn. Nach und nach habe ich es den anderen Freunden erzählt. Sie waren betroffen, waren aber alle da für mich.

Sie haben mal gepostet, dass es hart für Sie war, in Ihrem Krankenbericht zu lesen, dass Sie unheilbar krank sind. Wie verarbeiten Sie sowas?
(denkt nach) Das macht was mit einem. Am Anfang war es wirklich sehr schwer, das erst mal zu realisieren, dass ich für immer krank bin, nicht nur eine Grippe habe, sondern tödlich krank bin. Es war am Anfang eine sehr, sehr harte und schwierige Zeit. Vor allem als es nach der Operation erst hieß, ich bin jetzt chirurgisch krebsfrei und als dann die Metastasen kamen und der Bericht, dass mein Krebs superaggressiv ist, die Metastasen superschlimm sind, mein Krebs superselten ist. Es kam eine schlechte Nachricht nach der anderen. Und dann den Satz immer auf dem Dokument zu lesen, dass dieser Superbösewicht auch unheilbar ist, war schwer zu verarbeiten und zu akzeptieren. Aber mittlerweile kann ich besser damit umgehen, weil es mir jetzt gerade wieder besser geht. Mir ist klar geworden, ich habe eine Krankheit, die für immer da sein wird, aber ich kann damit leben. Ich kann rausgehen, kann zum Sport, kann das erste Mal wieder an Arbeit denken. Ich weiß, das sind alles Momentaufnahmen wie die im Krankenhaus, als es mir schlecht ging und ich dachte, ich nipple vielleicht ab, aber ich bin da rausgekommen. Es war eine Momentaufnahme. Und jetzt gerade ist die Momentaufnahme mir geht es gut, und die nehme ich mit. So lange ich weiß, es wird Momente geben, wo es mir gutgeht, wo ich vielleicht mit meiner Freundin in den Urlaub fahren kann, mit der Familie was machen kann, kann ich damit leben. Ich weiß, der Krebs ist unheilbar. Aber vielleicht ist er nur im Moment unheilbar. Vielleicht gibt es in einem Jahr einen Impfstoff. Ich muss also nur durchhalten. Das ist das, was mir Kraft gibt. Ich habe keine Angst mehr, ich lebe.

Zur Person: Anthony Adams

Kampfsportler Anthony Adams (32), der immer positiv denkt, ist im vergangenen Jahr durch die Hölle gegangen. Der Kaiserslauterer, der nie krank war, wurde mit starken Schmerzen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Diagnose war niederschmetternd und traf ihn unerwartet: Krebs im fortgeschrittenen Stadium. Es begann ein langer Leidensweg mit vielen Tiefpunkten. Zwischenzeitlich stand sein Leben auf der Kippe. Seine Familie und seine Freunde unterstützten „Tony“ Adams so gut sie konnten. Seine Schwester startete eine Spendenaktion (https://gofund.me/41686f856). Weil ihr Bruder gerade in der Umschulung vom Kampfsporttrainer zum ITler bei der Volksbank war und von der Diagnose mitten in den Abschlussprüfungen überrascht worden war und die Behandlung teuer ist. Die Resonanz war überwältigend, und Anthony Adams entschied sich, die vielen Menschen, die ihm plötzlich zur Seite standen, auf seinem Weg mitzunehmen. Auf Social Media (Instagram: adamsanthony_) berichtet er schonungslos über seine Rückschläge und seinen Weg zurück.

Einen früheren Bericht zu dem Thema lesen Sie hier

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