Fußball
TuS Hohenecken und der psychologische Effekt
Der TuS tritt am Sonntag um 15.15 Uhr beim TuS Steinbach an. Ein Gegner, dem in dieser Saison noch nicht allzu viel gelungen ist. Trotzdem sieht Henrik Weisenborn sein Team vor einem schwierigen Spiel.
Der Trainer des TuS Hohenecken nennt auch einige stichhaltige Argumente, warum es aus seiner Sicht fatal wäre, den Ligavorletzten zu unterschätzen. „Der TuS Steinbach hat Qualität und ist besser, als es der Tabellenplatz anzeigt“, begründet er seine Einschätzung und führt noch einen Punkt ins Feld. „Steinbach hat am vergangenen Wochenende bei der TSG Bretzenheim gewonnen.“ Das 2:1 bedeutete für das Team aus dem Donnersbergkreis den dritten Sieg in der laufenden Runde und einen Schritt nach oben in der Tabelle. Der TuS ist nicht mehr Schlusslicht. Rein zahlen- und stellenmäßig – zwölf Punkte und Rang 15 – macht das zwar keinen großen Eindruck, aber psychologisch dürfte dieser Erfolg enorme Wirkung auf den Abstiegskandidaten haben. Henrik Weisenborn erwartet einen kämpferisch gestimmten Gegner, der neue Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft hat.
Hohenecken auf Platz acht
Obgleich sich der TuS Hohenecken in einer ganz anderen Tabellenregion befindet – mit 23 Punkten steht er auf Platz acht –, ist der Kampf um den Ligaverbleib noch ein Thema für den Hohenecker Coach. „Wir brauchen noch Punkte“, betont er im Hinblick auf die noch verbleibenden elf Partien. Mit der Ausbeute aus den vergangenen zwei Spielen zeigt sich Weisenborn zufrieden. Am vorigen Wochenende spielte seine Mannschaft gegen einen mit Spielern aus dem Oberligateam verstärkten FK Pirmasens II 2:2 unentschieden. Eine Verbandsligapartie auf hohem Niveau, die sich die beiden Teams lieferten.
Im Spiel davor fuhr der TuS Hohenecken gegen Eintracht Bad Kreuznach die volle Punktzahl ein. Auf furiose Weise setzte er sich mit 6:2 durch. Es war der erste Sieg der Hohenecker unter der Regie von Henrik Weisenborn, der erst kurz vor der Winterpause als Coach beim TuS eingestiegen ist und in dieser kurzen Zeit schon deutliche Akzente gesetzt hat. Im Spiel gegen den FKP II fehlten Robin Purdy und Nils Farries und damit das etatmäßige Innenverteidigerpaar.
„Tutto“ hat Knieschmerzen
Im Hinblick auf das Steinbach-Spiel zeigt sich Weisenborn zuversichtlich, dass die beiden wieder mit von der Partie sind. Ein Fragezeichen steht jedoch hinter Alex Tuttobenes Einsatz. Der Stürmer leidet unter Knieschmerzen. Aber auch wenn „Tutto“ fehlen sollte, wird Henrik Weisenborn eine schlagkräftige Truppe zum Duell mit den Donnersbergern schicken.