Kaiserslautern Streik statt Nikolausstimmung: Beschäftigte an der RPTU legen Arbeit nieder

Arbeitskampf statt Nikoausstimmung: Zahlreiche Arbeitnehmer streikten am Mittwoch an der RPTU.
Arbeitskampf statt Nikoausstimmung: Zahlreiche Arbeitnehmer streikten am Mittwoch an der RPTU.

Nach Besinnlichkeit war den mehreren Hundert Streikenden auf dem Gelände der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) am Mittwochvormittag trotz des Nikolaustages nicht zumute. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) hatte die Beschäftigten, Auszubildende, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Studierende im Tarifvertrag der Länder zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Sie wollen 10,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Auszubildende und Praktikanten sollen 200 Euro monatlich mehr verdienen, Azubis unbefristet übernommen werden. Demnächst steht die dritte Verhandlungsrunde an. Dem Streik schlossen sich Beschäftigte des Handels an, deren Tarifverträge bereits im Frühjahr ausgelaufen sind. Auch eine große Gruppe von Beschäftigten bei den Stationierungsstreitkräften machte am Mittwoch lautstark auf ihre Forderungen aufmerksam. Verdi will für sie 300 Euro für alle und zusätzlich sechs Prozent erstreiten. Die ortsansässigen bei den amerikanischen Stationierungsstreitkräften Beschäftigten hatten bereits vergangene Woche gestreikt. Nach einer Kundgebung ging es am Mittwoch auf einem Demozug über das Gelände der RPTU.

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