Kaiserslautern STADTLEBEN: Männertraum auf zwei Rädern

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Ein Männertraum. Schwarz, rassig und von formvollendeter Schönheit. Begehrliche Blicke auf sich ziehend. Keine Frage, das konnte nur eine Harley Davidson sein. Am Freitag auf dem Stadionfest des 1. FC Kaiserslautern stand ein besonderes Exemplar dieser legendären amerikanischen Motorradmarke einfach nur da, vor einem Sponsorenzelt mit irgendwelchen nützlichen Haushaltsgeräten. Nützlichkeit – das verbindet man nicht unbedingt mit einer Harley. Deshalb regt sie auch so die Phantasie an, bringt harte Männer zum Träumen. Älteren Zeitgenossen kommt Brigitte Bardot in den Sinn, wie sie Mitte der 60er-Jahre mit langen blonden Haaren und kurzem schwarzen Lederrock den von Serge Gainsbourg geschriebenen Harley-Davidson-Song mehr sprach als sang, was dem Kunstgenuss aber keinen Abbruch tat. Oder wie Peter Fonda und Dennis Hopper mit Jack Nicholson auf dem Rücksitz in dem Kultfilm Easy Rider zu „Steppenwolf“-Klängen auf Harley-Davidson-Motorrädern ihrem tragischen Ende entgegenfahren. Die Faszination dieses Traums auf zwei Rädern ist ungebrochen. Das zeigte sich auch auf dem Betzenberg, wo Männer, aber auch Frauen die schwarze Harley mit dem roten FCK-Emblem auf dem Sitz bestaunten. Nicht weit entfernt stand auch der stolze Eigentümer der Maschine, Christian Kreischer. In den vergangenen drei Jahren habe die Harley im FCK-Museum überwintert, erzählte der Fan der Roten Teufel. „Aber im Sommer brumme ich damit rum.“ Zu seinem 55. Geburtstag habe er sich das auf FCK designte Motorrad selbst zum Geschenk gemacht. „Das war eine der besten Investitionen meines Lebens“, betonte der mittlerweile 60-Jährige. Auf die Frage, was denn die Harley Davidson wert sei, nannte der Motorradmann keinen profanen Eurobetrag. Aber was den „ideellen Wert“ der Maschine angeht, hatte er doch klare Vorstellungen: „Sie ist unbezahlbar.“ | pkn

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