Landstuhl Stadt greift Jugendhaus Spots finanziell unter die Arme

Das Jugendhaus Spots gehört zur Pauluskirche auf der Atzel.
Das Jugendhaus Spots gehört zur Pauluskirche auf der Atzel.

Mit 17 Ja- und vier Neinstimmen bei zwei Enthaltungen hat der Stadtrat der protestantischen Kirchengemeinde Landstuhl-Atzel einen Zuschuss von 15.000 Euro für das Jugendhaus Spots bewilligt. Die Kirchengemeinde begründete ihren Antrag damit, dass das Jugendhaus wegen der Pandemie keine Erlöse aus Veranstaltungen generieren kann und deshalb die Einnahmen fehlten. „Das ist uns zu vage“, sagte Jan Bütow (SPD). Er wünschte sich vor der Entscheidung über den Antrag mehr Informationen, unter anderem, für was die Zuwendung benötigt werde. Dann könne man auch zustimmen. Die CDU entgegnete, die Kirche habe ihre Einnahmeausfälle genügend dargelegt. „Langsam werde ich sauer“, regte sich Frank Rückert (CDU) auf. Pfarrer Rüdiger Hofmann engagiere sich seit 20 Jahren für Landstuhl. „Und nun werden ihm wieder Steine in den Weg gelegt.“ Auch FWG-Sprecher Franz Wosnitza plädierte dafür, „die Kirche nicht im Regen stehen zu lassen“.

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