Kaiserslautern Sport-Magazin: Fußball: Challil Kessler trainiert ESP

Die sportlichen Weichen für die Zukunft der aktiven Fußballmannschaften der Spielvereinigung ESP sind gestellt. Zur neuen Saison wird Challil Kessler gemeinsam mit Rico Denuell die B-Klasse-Elf trainieren. Kessler steht derzeit noch beim benachbarten FC Germania Hütschenhausen unter Vertrag. Er wird zur neuen Spielrunde als Spielertrainer an den Kiefernkopf wechseln. Rico Denuell, der nach dem Weggang von Alexander Hahn die Aktiven zurzeit gemeinsam mit Dominik Rübel trainiert, wird dem Verein auch in Zukunft erhalten bleiben. Die Verantwortlichen der ESP glauben, dass sich die junge, talentierte Mannschaft mit dem neuen Trainerteam weiterentwickeln wird und auch in der nächsten Saison wieder in der Spitzengruppe der B-Klasse mitspielen kann. (red)
Entsetzt hält sich Felix Schulze die Hände vors Gesicht. In dem Moment wurde ihm bewusst, dass es vorbei ist. Der Athlet des 1. FC Kaiserslautern, Jahrgang 1995, trat am Samstag bei den Deutschen Jugend-Hallen- und Winterwurfmeisterschaften in Sindelfingen bei der männlichen Jugend U20 über 60 Meter Hürden an. Die Voraussetzungen waren nicht die schlechtesten. In der Bestenliste diesen Winters liegt er mit 8,08 Sekunden auf Platz fünf, im Vorjahr war er bei den deutschen Hallenmeisterschaften der U20 Dritter geworden. Doch im zweiten Vorlauf passierte es: Er legte einen Fehlstart hin und wurde disqualifiziert. Florian Lickteig vom TV Dudenhofen holte sich dann wie berichtet den Titel. Mit einer Zeit von 7,81 Sekunden. Schulze hätte sich mit seiner Bestzeit fürs Finale qualifiziert. Die Besten seiner Vorlaufgruppe, die weiterkamen, Marcel Jastrzembski, Jahrgang 1995, vom SSC Berlin und Torben Blech (1995, LG Kindelsberg Kreuztal) liefen die 60 Meter Hürden in 7,98 beziehungsweise 8,21 Sekunden. (huzl)
Im Pfalz-Derby der Zweiten DKBC-Bundesliga Nord-Mitte 120 zwischen KV Mutterstadt und TSG Kaiserslautern gelang dem Gastgeber leichter als erwartet Revanche für die Niederlage im Heimspiel. 6:2 Punkte, 14,5:9,5 Satzpunkte, 3241:3191 Kegel hieß es am Ende. Dass die Bahnen für die Gäste schwierig zu spielen sind, war klar. Dadurch blieb das erhoffte Duell auf Augenhöhe aus. Dominant spielte der Gastgeber seine Heimstärke aus und gab lediglich zwei Mannschaftspunkte ab. Die Weichen für die Niederlage wurden schon im ersten Durchgang von Rainer Perner gegen Daniel Hitzke (1:0, 3:1, 556:507) und Gerhard Schmitt gegen Andreas Dietz (1:0, 3,5:0,5, 556:532) gestellt. Mit 0:2 und 73 Kegel weniger ging es in den zweiten Durchgang. Johannes Hartner traf da auf Andreas Nikiel (1:0, 3:1, 523:512), und der saisonbeste Lauterer zeigte erstmals ein Spiel fernab seiner bisherigen Leitungen. Im Generationenduell zwischen dem 48-jährigen kroatischen Ex-Weltmeister Damir Dundic und dem 17-jährigen Pascal Nikiel (0:1, 1:3, 545:564) setzte sich der Youngster mit einer erstaunlichen Leistung schon auf den ersten beiden Bahnen deutlich ab. Auch die Auswechslung beim Gastgeber brachte Pascal Nikiel, der am Freitag in Mutterstadt am Nationalkadertraining teilnahm, nicht vom Erfolgsweg ab. Mit 1:4 und einem Minus von 65 Kegel mussten die Lauterer Schlussleute beide Duelle klar gewinnen, um zumindest ein Unentschieden zu retten, was aber nicht funktionierte. Pascal Kappler 1:0, 3:1 (535:503) hatte Wilfried Klaus zwar im Griff und holte den Mannschaftspunkt. Sebastian Peter dagegen scheiterte an Armin Kuhn (0:1, 1:3, 541:558). (edk)