Kaiserslautern SPD: Antrag für Waschmühle-Sanierung schon auf dem Weg

Die Waschmühle in Kaiserslautern mit ihrem großen Becken ist weit und breit einmalig.
Die Waschmühle in Kaiserslautern mit ihrem großen Becken ist weit und breit einmalig.

Patrick Schäfer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, hat die Hoffnung, dass Kaiserslautern doch noch von der sogenannten Sportmilliarde des Bundes profitiert. In der ersten Runde war die Stadt mit ihren Antrag, Fördergelder für die Sanierung der Waschmühle zu ergattern, gescheitert. „Hinter den Kulissen ist davon die Rede, dass vor allem Projekte zum Zuge gekommen sind, für die schon öfter Gelder beantragt worden sind“, so Schäfer. Jetzt gebe es ein zweites Bundesprogramm, das eher auf Freibäder abhebe. „Und da haben wir unsere Bewerbung schon abgegeben“, sagte Schäfer der RHEINPFALZ. Es handele sich jetzt um ein einfacheres Verfahren für die Stadt. Der Kaiserslauterer SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Mieves werde versuchen, in der Sache in Berlin „etwas Druck“ zu machen und das Kaiserslauterer Vorhaben zu unterstützen, erläuterte Schäfer. Auch die Grünen hatten darauf gedrängt, sich erneut dafür einzusetzen, dass die Waschmühle saniert werden kann. Geht es nach dem Willen der Stadtverwaltung, sollen die Eingangsgebäude und die nicht sanierten Umkleidebereiche erneuert werden, ebenso Personal- und Sanitärbereiche. Auf dem Plan stehen zudem eine Photovoltaikanlage sowie die Errichtung eines Blitzschutzunterstands. Von Kosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro war zuletzt die Rede.

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