Kaiserslautern Sofortmaßnahmen und ein Leitbild

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Am Donnerstag stand bei einer Versammlung im Fritz-Walter-Stadion, zu der das Citymanagement geladen hatte, die Zukunft der Eisenbahnstraße auf dem Programm. Was an Sofortmaßnahmen umgesetzt wird, soll am Donnerstag besprochen werden, wenn die Koordinierungsgruppe des Citymanagements tagt.

„Ich war positiv überrascht von dem Abend“, berichtet Hanno Scherer, der stellvertretende Vorsitzende des Beirats Citymanagement, der RHEINPFALZ. Das Interesse sei groß, die Diskussionen teilweise „sehr heftig“ gewesen. „Die Leute konnten ihre Sorgen loswerden“, so Scherer. Wie mehrfach berichtet, hat die Eisenbahnstraße mit Leerständen und Wegzügen von Geschäften zu kämpfen, eine Aldi-Filiale hat geschlossen, ebenso leer ist das ehemalige C&A-Gebäude. Um der Entwicklung entgegen zu wirken, hat das Citymanagement bereits Ende April zu einem ersten Termin Geschäftsinhaber und Anwohner geladen. Am Donnerstag stand nun der zweite Termin auf dem Programm. „Wir haben nun ein Bündel von Vorschlägen gehört und wollen nun erörtern. was davon umgesetzt werden kann“, berichtet Scherer weiter. Angeregt wurden laut Scherer optische Veränderungen, eine andere Bepflanzung und eine neue Begrünung sowie Banner. „Es muss was passieren in der Eisenbahnstraße“, unterstreicht Scherer. Auf Dauer müsse die Frequenz der Einkaufstraße erhöht werden. Laut Stadtverwaltung ist auch die Entwicklung eines Logos für die Eisenbahnstraße in Vorbereitung. „Gut lief’s, es war sehr lebendig“, berichtet auch Susanne Schultz vom Citymanagement der RHEINPFALZ. Ein Anliegen sei es nun – neben zu diskutierenden Sofortmaßnahmen – ein Leitbild für die Eisenbahnstraße zu kreieren. Dabei könnte ein Schwerpunkt auf der Historie liegen, womöglich ein Bogen vom einstigen Industrie-Standort Kaiserslautern zum einem der heutigen Schwerpunkte der Stadt geschlagen werden, der Konzentration von Forschungszentren, die sich mit dem digitalen Zeitalter beschäftigen, erklärt Schultz. Aus der Versammlung heraus seien auch drei Arbeitsgruppen gebildet worden, die sich mit den drei Themenschwerpunkten Struktur, also dem Raum, dem Marketing und eben dem Image, dem zu entwickelnden Leitbild, befassen sollen. Die Gruppen sollen laut Schultz selbstständig an ihrem Schwerpunkt weiterarbeiten, bevor die Ergebnisse wieder in großer Runde präsentiert und diskutiert werden sollen. „Die Eisenbahnstraße braucht eine eigene Identität“, sagt Hanno Scherer. (bld)

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