Kaiserslautern Sniper Schorch und Headis Bobics einfach top

Wie bereits im vergangenen Jahr traten beim Masters-Turnier die Besten der Besten des Headis-Sports von 2014 gegeneinander an. Im Büro in der Nordbahnstraße der Headis-Crew Kaiserslautern um Erfinder Rene Wegner duellierten sich 20 Männer und zehn Frauen.
Die 18 besten Spieler und acht besten Spielerinnen plus jeweils zwei Wildcard-Gewinner kamen aus ganz Deutschland zusammen, um am Masters teilzunehmen, dem Höhepunkt der Headis-Turniere. Im Gegensatz zur Headis-Weltmeisterschaft kann bei diesem Wettbewerb nicht jeder mitmachen, nur die Besten werden dazu eingeladen. Für die Ballsportler ist es eine Ehre, an diesem Turnier teilnehmen zu können. „Der Community-Gedanke ist bei einem so kleinen Feld von 30 Leuten noch präsenter. Man rückt enger zusammen und feuert sich gegenseitig noch mehr an“, freute sich der Kaiserslauterer Headis-Erfinder Rene Wegner. Insgesamt sechs Jungs und ein Mädchen aus der Barbarossastadt waren bei dem zweitägigen Wettbewerb mit von der Partie. Am Samstag startete die Gruppenphase mit jeweils fünf Spielern in einer Gruppe. Am Sonntag spielten dann die besten zwei Männer einer jeden Gruppe um die ersten acht Plätze und bei den Frauen die jeweils besten zwei um die ersten vier Ränge. Die Dritt- und Viertplatzierten kämpften um die Positionen neun bis 16 beziehungsweise fünf bis acht. Die Gruppenletzten duellierten sich um die Plätze 17 bis 20 oder neun und zehn. „Das ist noch eine Besonderheit des Masters. Jeder Rang wird ausgespielt. Das Niveau gleicht sich also aus, sodass immer die Besten an einer Platte gegeneinander spielen und von allen angefeuert werden“, zeigte sich Wegner begeistert. Am Ende des Turniers triumphierte Sniper Schorch (Marcus Reeg/Kaiserslautern) deutlich mit 11:5 und 11:4 über Nosebraker (Manuel Wagner/Trier) und sicherte sich den obersten Platz auf dem Siegertreppchen. Im Spiel um Platz drei ging es dagegen heiß her. Nach einem verloren ersten Satz (6:11) kämpfte sich Headset (Nico Prost/Trier) zurück in die Partie und drehte diese mit 11:7 und 11:8 noch in einen Drei-Satz-Erfolg gegen Headbrötchen mit Zwiebeln (Arvid Schleich/Köln). Bei den Frauen zeigte sich ein vergleichbarer Verlauf: Das Spiel um Rang eins gewann Headis Bobics junger Tatapan (Lisa Brommenschenkel/Trier) souverän mit 11:7 und 11:6 gegen die erstmals in einem Finale stehende Headité (Vera Brand/Saarbrücken). Bronze sicherte sich Schmoffkopf (Sophia Rommel/Köln) ebenfalls erst im dritten Satz, nachdem sie den an Red Hot Chili Headers missing Pepper (Susan Meinel/Saarbrücken) abgegeben hatte (10:12, 11:8, 11:9). Auch der Kaiserslauterer Künstler Carl Kenz war wieder per Livepainting am Werk. Seine drei Quadratmeter große, besprühte Holzwand mit dem Schriftzug „Headis Masters“ wurde in 30 Stücke geteilt und mit der jeweiligen Platzierung als „Pokal“ verteilt. Auch für alle Headis-Fans und Turnierteilnehmer hatten sich Wegner und Co. noch etwas einfallen lassen. Vorab konnte getippt werden, wer bei den Frauen und den Männern gewinnen wird. Der Gewinner bekam einen Headis-Ball geschenkt. (astx)