Kaiserslautern „Sitzen in den Startlöchern“

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Was die Herrichtung der Friedenskapelle angeht, sitzt der Verein für Baukultur und Stadtgestaltung nach wie vor in den Startlöchern. Die Vorsitzende Karin Kolb bekräftigte gestern, dass sich der Verein bei den Sanierungsarbeiten im Innern des Gebäudes engagieren wolle.

Die Volkshochschule, das Kulturreferat der Stadt und die Zukunftsregion Westpfalz wollen in der Friedenskapelle ein „soziokulturelles Stadtteilzentrum Friedenshalle“ einrichten, in dem sowohl Veranstaltungen als auch Integrationskurse für Flüchtlinge stattfinden könnten, der Verein für Baukultur und Stadtgeschichte will das Gebäude innen auf Vordermann bringen. Wie gestern berichtet, hat sich der Koalitionsausschuss mit Vertretern der SPD, der Grünen, der FWG und der Freien Bürger Union nun für das Projekt ausgesprochen. Kolb geht nun davon aus, das die Stadt den Verein kontaktiert. Wenn der sich engagieren solle, müsse das Referat Gebäudewirtschaft die Funktionstüchtigkeit der Friedenskapelle bezüglich Strom und Heizung prüfen und gegebenenfalls herrichten. Auch müsse das Baudezernat dann auf der Grundlage der Nutzungsvorstellungen ein Raumprogramm veranlassen, wobei die Herrichtung des historischen Gebäudes unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zu geschehen habe. Der Verein werde dann auf Sponsorensuche gehen, sagte Kolb, die betonte, für dieses Jahr zugesagte Sponsorengelder in Höhe von etwa 10.000 Euro seien verloren, weil das Jahr zu Ende gehe, ohne dass sich in Sachen Friedenskapelle etwas getan habe. Der Verein müsse nun im neuen Jahr neue Sponsorengelder einholen, stehe auch in engem Kontakt mit der Stiftung Denkmalschutz, die sich engagieren wolle. (dür)

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