Judo Sechs Kaiserslauterer Judokas mit Ticket zur DM

Theo Wittek (vorne) wirft seinen Halbfinal-Gegner mit Ko-uchi-gari.
Theo Wittek (vorne) wirft seinen Halbfinal-Gegner mit Ko-uchi-gari.

Eindrucksvoll setzen sich die Judosportler des Heinrich-Heine-Gymnasiums und des JSV Kaiserslautern bei den südwestdeutschen Meisterschaften in Szene.

Bei den südwestdeutschen Meisterschaften, ausgetragen im rheinhessischen Wörrstadt, kämpften sich vier U18- und zwei U21-Athleten aufs Podest, lösten so die Fahrkarte zu den deutschen Judo-Einzelmeisterschaften. Zudem standen vier U15-Judokas auf dem Treppchen. Hier sind Kämpfe auf Südwest-Niveau allerdings das Höchste, was im Bereich des Judo ausgetragen wird.

Viel Edelmetall und zufriedene Trainer

Bei so viel Edelmetall äußerten die HHG-Trainer Aydin Kempirbaev und Uli Scherbaum sowie Andre Wittek vom JSV große Zufriedenheit. „Mit dieser klaren und beeindruckenden Ausbeute an Medaillen zeigen unsere Athleten, dass sie auf dem richtigen Weg sind“, fasste Uli Scherbaum das Fazit der Trainer zusammen.

In der U18 holte sich Maxima Zink (bis 57 Kilogramm) durch überzeugende Würfe den Meistertitel. In dieser Altersklasse fahren Leon Danner (bis 66 kg), Mykola Volopianov (bis 73 kg) und Akezahn Suleimenov (plus 90 kg) als Bronzemedaillengewinner zur deutschen Meisterschaft. Erika Müller (bis 57 kg) bewies in der U21 ihre Qualitäten, holte sich Silber. Mit ihr fährt Daniel Yakushev (Bronze, bis 81 kg) zur U21-DM.

Die Weiterreise zum Höhepunkt der Judosaison verpassten Noah Njonga (bis 81 kg) und Andrej Müller (bis 60 kg). Beide zeigten starke Kämpfe in der Vorrunde, verpassten dann aber jeweils den Einzug ins Finale und verloren auch den Kampf um Platz drei.

In der U15 kämpften sich Emilia Nikolay (plus 66 kg) und Dejan Kurmidi (plus 66 kg) zu Gold. Mit Silber kehrten Theo Wittek (bis 40 kg) und Livian Hermann (bis 46 kg) zurück nach Kaiserslautern.

Für die U18 geht es in zwei Wochen bei der deutschen Meisterschaft in Leipzig auf die Matte, die U21 kämpft ihre nationalen Meister in drei Wochen in Potsdam aus.

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