lesertelefon Schon 380 Tonnen Salz gestreut

Anlieger sollen nur mit Sand oder Split streuen.
Anlieger sollen nur mit Sand oder Split streuen.

Mit was wird in Kaiserslautern bei Glätte gestreut? Ist das umweltfreundliches Granulat oder Salz, das die Straßen zerstört und den Asphalt kaputt macht? Das wollte eine Leserin wissen.

Mit was gestreut werden soll, das regelt laut Sandra Zehnle, Sprecherin der Stadtverwaltung, die Straßenreinigungssatzung der Stadt Kaiserslautern. Den Anliegern sei ein Streuen nur mit abstumpfenden Mitteln, also Sand oder Split, gestattet. „Die Stadt streut an den Verkehrsknotenpunkten und den Gefahrenstellen nach Landesstraßengesetz Salz und Sole.“ Die Streumenge richte sich nach der Witterung und werde von dem eingesetzten Maschinenpark automatisch gesteuert. Bisher wurden nach Angaben der Stadtverwaltung etwa 380 Tonnen Streusalz und 200.000 Liter Magnesiumchlorid-Lösung verbraucht. Engpässe gebe es beim Streusalz nicht. Bei der Magnesiumchlorid-Lösung gibt es nach Angaben von Zehnle in Hochzeiten etwas Lieferschwierigkeiten. „Für den Rest des Winters müsste das Streusalz aber ausreichen. Bei der Magnesiumchlorid-Lösung müsse je nach Witterung noch nachbestellt werden.