Kaiserslautern Rote Teufel treffen auf gebeutelte Eintracht

Nach zuletzt starken Leistungen und drei Siegen in Folge treffen die A-Junioren des 1. FC Kaiserslautern am Wochenende auf Eintracht Frankfurt. Anstoß ist am Sonntag um 12 Uhr im Sportpark Rote Teufel.

Dabei stehen die Zeichen für einen erneuten Dreier nicht schlecht: Die Eintracht spielt bisher keine gute Saison und steht überraschend auf dem vorletzten Tabellenplatz. Sie konnte erst einen Sieg einfahren und kassierte acht Niederlagen. Lediglich Schlusslicht Waldhof Mannheim hat bislang mehr Gegentreffer in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest kassiert. Vor zwei Wochen reagierte das Leistungszentrum der Frankfurter auf die angespannte sportliche Situation und trennte sich von Übungsleiter Daniyel Cimen. Nachwuchs-Cheftrainer Alexander Schur und Videoanalyst Patrick Glöckner übernahmen das Kommando, mussten am vergangenen Spieltag aber direkt eine klare 1:4-Heimniederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth hinnehmen. Trotz überzeugender Auftritte gegen Mainz (4:2), Nürnberg (2:1) und Stuttgart (2:1) erwartet FCK-Coach Gunther Metz ein schweres Spiel: „Die Tabellensituation interessiert uns überhaupt nicht. Die Liga ist so eng, da hat man gegen kein Team eine Siegesgarantie. Außerdem hat auch die Eintracht ausgezeichnete Spieler wie Nationalstürmer Enis Bunjaki, der jederzeit brandgefährlich ist. Wir dürfen nicht denken, es läuft jetzt von alleine, sondern müssen weiter an uns arbeiten und in der Entwicklung vorankommen. Dieses Ziel steht ganz eindeutig im Vordergrund. Und wir wissen alle, dass für die Entwicklung auch Erfolgserlebnisse extrem wichtig sind. Deswegen wollen wir am Sonntag nachlegen und unser Heimspiel natürlich gewinnen“, machte Metz deutlich. Bitter für die Pfälzer, dass der formstarke Erik Wekesser wegen seiner fünften Gelben Karte nicht zur Verfügung steht. Hinter dem unter der Woche erkrankten Nils Seufert steht noch ein Fragezeichen. (ülg)

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