Kaiserslautern Revanche und Punkte gegen den Abstieg

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Zweiter Heimauftritt für die FCK Rolling Devils in diesem Jahr. Am Samstag, 18 Uhr, empfangen die Mannen um Kapitän Philipp Häfeli den Tabellenachten der Bundesliga, die Köln 99ers, in der Sporthalle der Kaiserslauterer Schillerschule.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung des 1. FC Kaiserslautern, momentan auf Rang sechs der höchsten deutschen Spielklasse platziert, auf den kommenden Gegner. Mit einem Sieg über die Mannschaft aus der Karnevalshochburg am Rhein entledigen sich die rollenden Teufel nicht nur endgültig aller noch minimal vorhandenen Abstiegssorgen – sie können auch Revanche nehmen für die unglückliche 60:67-Niederlage aus der Vorrunde in Köln. Jene Partie war die erste des Lauterer Trainers Cliff Fisher. Damals war eine schlechte Anfangsphase der Lauterer mit verantwortlich, dass die Kölner damals ihr erstes von bisher drei Spielen gewinnen konnten. Am Samstag wollen die Spieler mit dem FCK-Wappen auf dem Trikot von Anfang an konzentriert zu Werke gehen. Ein Sieg, der zweite in der Rückrunde vorausgesetzt, winkt dem Aufsteiger sogar weiterhin der sechste Platz in der Abschlusstabelle. Die 99ers hätten dann drei Erfolge weniger auf ihrer Habenseite, bei noch fünf ausbleibenden Partien ein wahrscheinlich zu großer Rückstand auf den FCK. Kampflos geschlagen geben werden sich die Gäste vom Rhein sicherlich nicht. Schließlich liegen die Kölner nur zwei Punkte vor einem Abstiegsrang und benötigen dringend Punkte, um den Abstand auf die Roller Bulls aus St. Vith zu vergrößern. Am vergangenen Wochenende mussten sich die 99ers nur knapp mit 54:55 dem Ligadritten aus Zwickau geschlagen geben. Ein deutliches Zeichen, die Gäste nicht zu unterschätzen. Mit Paul Toes und Marina Mohnen, Paralympicssiegerin von 2012, sind die Kölner unter dem Korb exzellent besetzt und verfügen mit Edwin Schalkx und Frank de Goede über zwei starke Aufbauspieler. Derweil treiben die Rolling Devils ihre Kaderplanungen für die kommenden Spielzeiten weiter voran. Der Vertrag mit Mark Beissert wurde um ein weiteres Jahr bis 2017 verlängert, mit einem Spieler aus Nordamerika ist man sich fast einig, und auch einige gestandene Bundesligaspieler scheinen nicht abgeneigt, künftig für den FCK aufzulaufen. Nichtsdestotrotz geht es am Samstag darum, mit bekannter Publikumsunterstützung einen weiteren Sieg in der Bundesliga einzufahren. (omh)

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