Kaiserslautern Opel: Anlage zur Warmumformung in Kaiserslautern eingeweiht

Die neue Anlage zur Warmumformung von Stahl im Opel-Werk Kaiserslautern. Unter anderem werden darin Teile für den neuen Opel Mok
Die neue Anlage zur Warmumformung von Stahl im Opel-Werk Kaiserslautern. Unter anderem werden darin Teile für den neuen Opel Mokka gefertigt.

Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller hat am Donnerstag am Standort Kaiserslautern eine Anlage zur Warmumformung von Stahl offiziell in Betrieb genommen. Mit diesem Verfahren werden hochfeste Bauteile für Karosserien hergestellt.

Wie das Unternehmen mitteilte, verringern warmumgeformte Bauteile das Gewicht einer Karosserie deutlich, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Die Teile, die in der neuen Anlage hergestellt werden, sollen künftig in mehreren Fahrzeug-Modellen verschiedener Konzernmarken verbaut werden – unter anderem im neuen Opel Mokka.

„Wir freuen uns sehr über die Inbetriebnahme dieser Anlage zur Warmumformung von Stahl. Durch die Herstellung und Verarbeitung hochfester Bauteile für Karosserien kann die Materialstärke und damit das Gewicht des Fahrzeugs reduziert werden. Das senkt die CO2-Emissionen“, sagte Opel-Chef Lohscheller. Werksleiter Thierry Vingtans zur neuen Anlage: „Das zeigt, dass das Werk auch weiterhin eine wichtige Bedeutung im Fertigungsverbund des Unternehmens hat.“

Umfangreiche Umbauarbeiten im Werk

Im Presswerk K-19 waren in den vergangenen Monaten die komplette Pressenstraße 2, zwei Einarbeitungsmaschinen sowie die Abfallbänder im Pressenkeller abgebaut worden. So wurde Platz für die neue Anlage zur Warmumformung geschaffen, die unter anderem aus einem rund 80 Tonnen schweren Pressentisch, einem etwa 40 Meter langen Ofen und einem 25 Meter hohen Kamin besteht.