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Heiko Batista Meier
Heiko Batista Meier

Mackenbach triumphiert im Derby, Rodenbach reitet eine Erfolgswelle

SV Mackenbach: Den Spieß umgedreht

Die Spiele zwischen dem SV Mackenbach und dem FV Ramstein wecken immer besondere Erwartungen. Und die werden in den Duellen der beiden Nachbarvereine auch meistens erfüllt. In der Vorrunde gingen die Ramsteiner nach einer spannenden Fußball-Bezirksligapartie als Sieger vom Feld. Doch im Rückspiel drehten die Mackenbacher beim FVR den Spieß um. Ihr Spielertrainer Heiko Batista Meier spielte dabei eine Rolle. Aber nicht nur er allein glänzte.

In der ersten Halbzeit sah es jedoch überhaupt nicht nach einem Mackenbacher Erfolg aus. Da dominierte klar der Favorit. „Wir hätten da 0:3 oder 0:4 zurückliegen können“, bemerkt Heiko Batista Meier zu den ersten 45 Minuten. Dass es da nur 1:0 für das Heimteam stand, verdankten die Mackenbacher ihrem Keeper Max Stuppy, der die Ramsteiner Großchancen serienweise durch tolle Paraden zunichte machte. „Er hat uns im Spiel gehalten“, lobt Batista Meier den fast unbezwingbaren Schlussmann.

Neuer Protagonist nach der Pause

Spielte Stuppy in der ersten Halbzeit die Hauptrolle in diesem Gastspiel, so übernahm sie im zweiten Akt der Mackenbacher Spielercoach. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass man Batista Meier im Strafraum tunlichst nicht zum Schuss kommen lassen sollte. Nach Florian Gashis Zuspiel kam er im Ramsteiner Sechzehner an den Ball und tat, was er in solchen Situationen zu tun pflegt: Mit rechts schoss er ins linke Eck – und so stand es in der 54. Minute 1:1. Ein Treffer, der Unruhe im Ramsteiner Team stiftete. „Danach haben sie sich selbst bekriegt“, beschreibt Batista Meier die Wirkung seines Tores und fügt hinzu, „das gab uns die Chance, nachzulegen.“ Und das übernahm er selbst. Nur noch den gegnerischen Torwart vor sich, behielt er in der 74. Minute die Nerven und schoss den Ball ins lange Eck. Der Siegtreffer.

„Dass wir drei Punkte gegen diese absolute Topmannschaft holen, war nicht eingeplant“, unterstreicht Heiko Batista Meier die Bedeutung dieses Sieges für sein tief im Abstiegskampf steckendes Team. Er und die Seinen wollen in den verbleibenden elf Ligaspielen alles daransetzen, dass auch in der nächsten Saison wieder das reizvolle Duell mit dem FV Ramstein auf dem Spielplan steht.

SV Rodenbach: Ins Rollen gekommen

Beim SV Rodenbach tut sich was. Fast unbemerkt arbeitet sich die Mannschaft von Spielertrainer Marco Heieck in der Tabelle der Landesliga West nach oben. „Wir sind ins Rollen gekommen“, beschreibt Heieck die bemerkenswerte Entwicklungsgeschichte seiner Mannschaft, der zu Beginn der Runde nicht allzu viel zugetraut wurde. Nach dem nervenaufreibenden Abstiegskampf der vergangenen Spielzeit habe er wiederholt gehört: „In dieser Saison seid ihr dran“, erzählt der Spielercoach. „Dran“ bedeutete nichts weniger als: „Ihr steigt ab“.

Umso mehr erfüllt es Marco Heieck mit Genugtuung, dass sich sein Team von den negativen Prophezeiungen unbeeindruckt zeigte. „Wir sind seit fünf Spielen ungeschlagen“, sagt er stolz und freut sich über den gelungenen Start aus der Winterpause. Nach dem Sieg beim Tabellenletzten Bundenthal legte die Heieck-Truppe am Sonntag gegen Winterbach nach und erfreute ihre Fans mit vielen Toren. In der sechsten Minute eröffnete Kevin Schehl mit einem tollen Solo das Torfestival, und Jayden Stollings, ein vielversprechender junger Spieler auf der rechten Außenbahn, schloss es mit dem Treffer zum 5:0 ab.

Ambitioniertes Vorhaben

Diesen beiden Streichen soll am kommenden Samstag der nächste folgen, beim SV Hinterweidenthal. „Wir haben uns vorgenommen, aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause neun Punkte zu holen“, so Heieck. Dieses ambitionierte Vorhaben soll eigentlich nur das Vorspiel für den dann folgenden Höhepunkt sein – für das Duell der Rodenbacher mit dem Tabellenführer SC Hauenstein, das sie am 22. März zu Hause bestreiten. Sollte auch da ein Sieg herausspringen, dann könnten sich für die zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz stehenden Rodenbacher ganz neue Perspektiven eröffnen.

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