Kaiserslautern Mit Schwert und blutender Wunde durch den Asternweg

 Wie sich herausstellte, hatte er sich beim Hantieren mit dem sogenannten Butterfly-Messer unbeabsichtigt selbst leicht verletzt
Wie sich herausstellte, hatte er sich beim Hantieren mit dem sogenannten Butterfly-Messer unbeabsichtigt selbst leicht verletzt.

Mit einem Schwert und einer blutenden Wunde ist am späten Montagnachmittag ein Mann durch den Asternweg gelaufen. Zeugen alarmierten daraufhin die Polizei. Wie die am Dienstag mitteilte, rückten mehrere Streifen aus und trafen einen alkoholisierten 40-Jährigen. Er blutete an der Hand. Ein Schwert hatte er allerdings nicht dabei. Stattdessen hatte der Verdächtige ein verbotenes Messer einstecken. Wie sich herausstellte, hatte er sich beim Hantieren mit dem sogenannten Butterfly-Messer unbeabsichtigt selbst leicht verletzt.

Die Atemalkoholkonzentration des 40-Jährigen betrug 1,57 Promille. Das Schwert fanden Einsatzkräfte in einem Abfallcontainer. Dort hatte es der Verdächtige entsorgt. Der Mann gab an, dass es sich um ein Erbstück handelt. Er sei damit durch die Straße gelaufen, weil er mit jemandem Streit habe, so der Verdächtige.

Eine konkrete Person nannte er nicht. Es konnte auch niemand ausfindig gemacht werden, mit dem der Mann Streit hatte. Die Klinge und das Messer wurden sichergestellt. Den 40-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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