Wasserball
Lauterer Wasserballer starten Mission „doppelte Titelverteidigung“
Nach mehr als einem halben Jahr Pause starten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs nun endlich in die Saison. Die Krokodile werden erneut in beiden Gruppen der südwestdeutschen Regionalliga vertreten sein und haben sich auf die Fahnen geschrieben, in beiden Klassen ihre Titel verteidigen zu wollen. Los geht es am Dienstag mit der Partie der ersten Mannschaft gegen den SSV Trier. Spielbeginn im Sportbecken des Monte Mare ist um 20 Uhr.
Das mit gleich zwei Meisterschaften wohl erfolgreichste Jahr in der Historie der KSK-Wasserballer ist Geschichte. Die neue Saison wirft schon etwas länger ihre Schatten voraus (vier Partien sind bereits ausgetragen), allerdings steigen die Krokodile auch diesmal wieder erst relativ spät ins Geschehen ein.
Flut von Regeländerungen
Viel ist beim Alten geblieben, doch es gibt auch einige Neuerungen: Neben einer erneuten Flut an Regeländerungen (die das für Außenstehende teilweise sowieso schon unverständliche Geschehen im Wasser nun noch komplizierter machen), gab es auch minimale Bewegung in der Zusammenstellung der Ligen: Nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Zweite Liga, nutzte der SC Neustadt II die Gelegenheit und rückte in die neue Dritte Liga hoch. Der SV Friedrichsthal I, der zeitweise ähnliche Ambitionen hatte, blieb der Regionalliga erhalten. Mit dem Team von Swimming Luxembourg stößt nun aber erstmals eine ausländische Mannschaft zur Gruppe A hinzu, sodass die Zahl von sieben Teilnehmern identisch zum Vorjahr ist. In der Gruppe B treten die gleichen drei Vertreter wie in der Vorsaison an. Hier hat sich lediglich geändert, dass jetzt jeder dreimal gegen jeden spielen wird, um ein paar Begegnungen mehr austragen zu können.
Auch innerhalb des Lauterer Teams gibt es nicht viele Änderungen: Nachdem er zwischenzeitlich ans Aufhören gedacht hat, hängt Meistercoach Karsten Schöniger doch noch eine weitere Saison dran und kann auf einen Kader blicken, in dem bis auf das beruflich bedingte Kürzertreten von Lukas Allmann keine Abgänge zu verzeichnen sind. Auf der anderen Seite kehren mit Johannes Bröhl (SSV Trier) und Stefan Raspudic (Frankfurter SC) voraussichtlich zwei alte Bekannte nach Kaiserslautern zurück und darüber hinaus wird das Team durch Marius Schuler (SC Neustadt) und die beiden in der Nähe stationierten US-Amerikaner Kurt Blumeyer und Jordan Chatfield verstärkt.
Leihspielerregelung hilft
Dank der Leihspielerregelung dürfen Jens und Dirk Feddeck und seit dieser Saison auch Ilya Dmytriiev, die für Ludwigshafen in der Zweiten Liga gemeldet sind, weiterhin eingesetzt werden. Gleiches gilt für Lea Korn, die voraussichtlich zusätzlich mit dem WV Darmstadt 70 in der Zweiten Damen-Liga Süd antreten wird. Klar also, dass bei einer so breiten Spielerdecke der interne Konkurrenzkampf um Einsatzzeiten bereits in vollem Gange ist und dass die Zielsetzung für die neue Saison nur heißen kann: Titelverteidigung in beiden Regionalliga-Gruppen.
Dies will in Gruppe A vor allem Vizemeister SV Friedrichsthal I verhindern, dem mit zwei Siegen aus zwei Partien bereits ein optimaler Einstieg in die Spielzeit gelungen ist. Aber auch dem Neuling aus Luxemburg ist eine Rolle im Kampf um die Meisterschaft zuzutrauen. Dort wäre wohl auch der SSV Trier, der Meister aus dem Jahr 2024, zu vermuten gewesen, allerdings mussten die Moselstädter schon direkt zum Auftakt eine empfindliche 6:18-Niederlage bei der zweiten Mannschaft aus Friedrichsthal hinnehmen. Auch das letztjährige Schlusslicht aus Worms, das immer für eine Überraschung gut ist, hat mit dem 4:23 beim SVF1 bereits eine böse Schlappe hinnehmen müssen. Komplettiert wird das Siebener-Feld durch den WSV Ludwigshafen II, der wohl wieder mit einer Mischung aus Nachwuchsakteuren und alten Recken an den Start gehen wird und je nach Besetzung durchaus ebenfalls oben angreifen könnte.
Dreigeteilte Saison
In der B-Gruppe hat auch schon eine Partie stattgefunden, in der sich die beiden Kontrahenten der zweiten Lauterer Mannschaft gegenüberstanden. Mit 19:12 konnten die Friedrichsthaler Masters den SV 08 Saarbrücken wie im Vorjahr im Heimspiel schlagen. Ein gutes Omen für den KSK2? Just dieses Ergebnis brachte den kleinen Krokodilen im Vorjahr nämlich den „Titel auf der Couch“.
Terminlich gesehen ist die Saison für den KSK dreigeteilt: Ab Dienstag wird man innerhalb von 15 Tagen fünf Partien absolvieren, ehe es vor Fasching in eine in eine dreiwöchige Pause geht. Im März stehen erneut fünf Begegnungen auf dem Programm, die allesamt im Monte Mare stattfinden werden. Darunter am Samstag, 7. März, mit dem Match gegen Swimming Luxembourg das erste Aufeinandertreffen mit einer ausländischen Mannschaft innerhalb der offiziellen Runde.
Zum Saisonfinale im Warmfreibad
Zu diesem Spiel planen die Krokodile übrigens für die Zuschauer einige Aktionen, die aber noch nicht spruchreif sind. Nach der sechswöchigen Unterbrechung um Ostern herum, folgen dann im Mai und Juni insgesamt acht weitere Begegnungen, von denen drei im neu gestalteten Sprungbecken des Lauterer Warmfreibades ausgetragen werden.
Alle Termine
27. Januar 20 Uhr (Monte Mare): KSK1 - SSV Trier
1. Februar 13.30 Uhr: Swimming Luxembourg - KSK1
06. Februar 20.30 Uhr: SV Friedrichsthal Masters - KSK2
8. Februar 18.30 Uhr: WSV Ludwigshafen II - KSK1
11. Februar 20.45 Uhr: SV 08 Saarbrücken - KSK2
5. März 20 Uhr (Monte Mare): KSK2 – SV Friedrichsthal Masters
7. März 20 Uhr (Monte Mare): KSK1 - Swimming Luxembourg
10. März 20 Uhr (Monte Mare): KSK1 - SC Poseidon Worms
19. März 20 Uhr (Monte Mare): KSK1 - SV Friedrichsthal II
26. März 20 Uhr (Monte Mare): KSK2 - SV 08 Saarbrücken
8. Mai 20.30 Uhr: SV Friedrichsthal II - KSK1
21. Mai 20.30 Uhr: SV Friedrichsthal Masters - KSK2
30. Mai 20 Uhr: SV Friedrichsthal I - KSK1
2. Juni 20 Uhr: SC Poseidon Worms - KSK1
12. Juni 18.30 Uhr (Warmfreibad): KSK2 - SV 08 Saarbrücken
17. Juni 19.45 Uhr: SSV Trier - KSK1
22. Juni 18.30 Uhr (Warmfreibad): KSK1 - SV Friedrichsthal I
26. Juni 18.30 Uhr (Warmfreibad): KSK1 - WSV Ludwigshafen II