Wasserball
„Krokodile“ machen es spannend
In einem spannenden Spiel beim Verfolger SV Friedrichsthal II taten sich die „Krokodile“ lange schwer, behielten am Ende aber dennoch mit 14:12 (1:3, 5:2, 5:5, 3:2) die Oberhand. In der Tabelle der Regionalliga Südwest Gruppe A reichte dies haarscharf, um wieder die Spitzenposition zu übernehmen.
Schon im Vorfeld lief es – wie befürchtet – für die Lauterer nicht ganz optimal. Dirk Feddeck konnte die Fahrt ins Saarland erst gar nicht antreten, sein Bruder Jens war zwar mit an Bord, allerdings angeschlagen, weswegen er eigentlich nur zum Aushelfen auf der Bank Platz nehmen sollte. Doch dieser Plan musste schon Ende des ersten Viertels ad acta gelegt werden, da sich die Partie in eine völlig andere Richtung entwickelte, als dies noch im Hinspiel der Fall war. Auch wenn die Friedrichsthaler ebenfalls nicht in Bestbesetzung angetreten waren, merkte man ihnen vom Anpfiff weg an, dass sie sich unbedingt für die überdeutliche 6:20 Niederlage revanchieren wollten.
Spitzenspiel am 30. Mai
Und da sie mit ihren Chancen weniger fahrlässig umgingen als der KSK, lagen sie verdientermaßen bis kurz vor der ersten Pause mit 2:0 in Führung. Die bis zum Ende stark mitspielenden Gastgeber konnten zwar nochmal verkürzen – allerdings waren danach nur noch 18 Sekunden auf der Uhr. Anstatt diese ruhig auszuspielen, setzten die „Krokodile“ mit dem 14:12 durch Jacob Schirra doch noch selbst den Schlusspunkt, der sich im Nachhinein auch als nicht ganz unwichtig für die Tabellenkonstellation erweisen sollte.
Mit je 21 Punkten und einem Torverhältnis von +60 steht der KSK I nun zusammen mit der ersten Mannschaft des SV Friedrichsthal ganz oben in der Rangliste. Für die Lauterer sprechen im Vergleich mit den Saarländern allerdings 14 mehr geschossene Tore, sodass sie für mindestens drei Wochen wieder die Führungsposition innehaben. Dann kommt es am 30. Mai zum Spitzenspiel zwischen den beiden Kontrahenten, das den Endspurt mit sieben KSK-Spielen innerhalb von 28 Tagen einläuten wird.
So spielten sie: Illia Dmytriiev (im Tor), Jordan Chatfield (2 Treffer), Marius Schuler (1), Johannes Bröhl, Niklas Birich (1), Jens Feddeck (6), Björn Schlick (2), Jacob Schirra (1), Stefan Stranz, Jan-Philipp Minges (1), Leon Birich, Mattis Starck, Johann Lehmann.