Kaiserslautern Krokodile erwarten Dauergegner Trier

Mit zwei Pokal-Auftritten starten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs in die Pflichtspiel-Saison 2015/16. Bevor am nächsten Wochenende der PSV Stuttgart seine Visitenkarte in der ersten Runde des Süddeutschen Pokals abgibt, steht am Samstag zunächst die Begegnung im untergeordneten südwestdeutschen Wettbewerb auf dem Programm. Spielbeginn im Sportbecken des Monte Mare ist um 19.00 Uhr.

Insgesamt sechs Teams nehmen in dieser Saison am gemeinsamen Pokalwettbewerb des Südwestdeutschen Schwimmverbandes (SWSV), des Saarländischen Schwimm-Bundes (SSB) und des Schwimmverbandes Rheinland (SVR) teil. Als Modus einigte man sich auf eine Vorrunde mit zwei Dreiergruppen, nach der die beiden erstplatzierten Teams in Überkreuz-Spielen die Halbfinals austragen. Neben dem SC Neustadt II, seines Zeichens Pokalsieger von 2014, der seinen Titel im letzten Jahr an den WSV Ludwigshafen II abgeben musste, bescherte das Los dem KSK erneut den SSV Trier. Somit trifft man nun bereits zum dritten Mal in Folge in der Auftaktrunde des südwestdeutschen Pokals auf die Moselstädter. Während man in den letzten beiden Jahren nach Trier reisen musste, darf man diesmal in heimischen Gefilden ran. Das Resultat der zwei Begegnungen würden die Krokodile allerdings gerne erneut einspielen, denn mit 22:8 und 14:7 zog man jeweils relativ souverän ins Halbfinale ein. Obwohl diesmal noch Neustadt II mit im Bunde ist, dürfte ein Erfolg gegen Trier schon zum Weiterkommen reichen, zumal zu erwarten ist, dass die Bundesliga-Reserve des SCN problemlos durch die Gruppe marschiert. Gleiches dürfte auch in der Parallelgruppe der Fall sein, wo Ludwigshafen II gegen Worms und den SV Friedrichsthal als klarer Favorit gilt. Auch wenn die Lauterer zuletzt siebenmal gegen Trier die Oberhand behielten (die letzte Niederlage resultiert vom April 2013), fällt speziell zu Saisonbeginn eine Prognose äußerst schwer. Während der KSK seine Reserve mangels Spielern abmelden musste, läuft es in Trier personell gesehen offensichtlich besser. Die Moselstädter dürften zumindest zum Teil besser eingespielt sein als die Krokodile, die seit dem letzten Saisonspiel im Juli lediglich den Auftritt beim Stolberger Turnier Ende Oktober zu verzeichnen haben. Immerhin stehen Wasserballwart Stefan Raspudic, der als Spielertrainer auch in dieser Saison wieder einer Dreifach-Belastung ausgesetzt ist, beim Saisonauftakt fast alle verbliebenen Aktiven zur Verfügung, sodass er voraussichtlich sein stärkstes Team an den Start schicken kann. Ob dies jedoch auch ausreicht, um mit einem Sieg über den SSV Trier einen großen Schritt in Richtung Pokal-Halbfinale zu machen, wird man allerdings erst am späten Samstagabend sagen können. (sts)

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