Fussball Kleiner Kader, große Hoffnung bei der U21 des FCK

Training in der Kleingruppe. Mehr gibt der Kader der U21 im Moment nicht her. Beim Auftakt begrüßte Trainer Peter Tretter zwölf
Training in der Kleingruppe. Mehr gibt der Kader der U21 im Moment nicht her. Beim Auftakt begrüßte Trainer Peter Tretter zwölf Fußballer, darunter zwei Gastspieler. Er stellte den neuen Physiotherapeuten Tobias Dipoli Wieser vor, dann schickte er die Jungs auf die erste Laufrunde.

Klein war das Grüppchen, das am Donnerstag Abend beim Trainingsauftakt der U21 des 1. FC Kaiserslautern seine ersten Runden auf dem Kunstrasen drehte. Gerade mal zehn Spieler waren es, plus zwei Gastspieler. Trainer Peter Tretter versucht, optimistisch zu bleiben. Er hofft, dass die Verletzten bald zurückkommen und dass sein Oberligateam nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.

„Es wird schwer“, weiß der Trainer der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Peter Tretter hadert noch wegen der drei Punkte mehr, die seinem Team vor der Winterpause so gutgetan hätten. Jetzt muss die U21 zittern, dass das Abstiegsgespenst vorüberzieht. Ganz hat Tretter die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass seine junge Elf es schafft, in den letzten beiden Vorrundenspielen gegen die schweren Gegner Trier und Koblenz die Punkte zu holen, die sie in die Aufstiegsrunde rettet. Denn da unten im Keller, zwischen den Teams, die um den Verbleib in der Liga kämpfen, ist es eng. Von zwölf Mannschaften können acht absteigen, rechnet Tretter vor und wischt die trüben Gedanken schnell wieder weg.

Früh fehlt

Heute ist Trainingsauftakt, er freut sich, seine Jungs wiederzusehen und ein paar Verletzte wieder willkommen zu heißen. In der Pause haben alle die vorgeschriebenen Läufe dokumentiert. Dass er die Vorbereitung ohne seinen Co-Trainer Benny Früh würde starten müssen, wusste Tretter schon vor Weihnachten. „Ich sehe das mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt der erfahrene Coach, der keinen Hehl daraus gemacht hatte, dass er und Früh sehr gut harmonierten und sich blind verstanden. Er versteht aber auch, dass die U17, bei der Früh jetzt Co-Trainer ist, Priorität hat und ihn im Kampf aus dem Tabellenkeller braucht. Die Suche nach einem Co-Trainer für die U21 läuft. „Es gibt Gespräche. Ich hoffe, dass sich da schnellstmöglich was tut“, sagt er und strahlt wieder Optimismus aus. Zwischen den Jahren hat Tretter angefangen, Trainingspläne auszuarbeiten und Termine für Testspiele zu vereinbaren.

Leistungstest

Am Freitag steht ein Shuttle-Run an, ein Lauf-Leistungstest auf dem Kunstrasen des Nachwuchsleistungszentrums. Fritz Reisinger, Kenan Dogan und Neman Mackic sind noch verletzt, trainieren individuell. Elias Rheinheimer ist in Quarantäne, Adrian Colon noch in seiner Heimat Amerika. Leon Hotopp fällt verletzungsbedingt noch mindestens zehn Wochen aus, zählt Tretter auf. Er hat das Trainingsgrüppchen vorübergehend mit zwei Gastspiielern aufgefüllt. Verstärkung wird es erst einmal nicht geben.

Am 22. Januar testet die U21 in Nantz-Dietschweiler gegen den SC Idar-Oberstein, am 29. Januar trifft sie an selber Stelle auf die U23 des FC 08 Homburg. Bis dahin will Tretter die Schnelligkeitsausdauer und fußballerische Ausdauer seines kleines Kaders verbessern und weiter hoffen, dass die Verletzten möglichst bald zurückkehren.

x