Kaiserslautern Kaiserslautern: Projekt „Mathe verbindet“ wird fortgesetzt

Das Projekt „Mathe verbindet“ wird von der TU Kaiserslautern auch wissenschaftlich begleitet.
Das Projekt »Mathe verbindet« wird von der TU Kaiserslautern auch wissenschaftlich begleitet.

Das organisatorisch vom Bildungsbüro der Stadt Kaiserslautern geleitete Projekt „Mathe verbindet“ wird weiter fortgesetzt. Seine Ergebnisse haben auch die Zukunftsregion Westpfalz (ZRW) überzeugt, die nun im neuen Schulhalbjahr 2020 im Rahmen der „MINT-Region Westpfalz“ die Förderung übernimmt. Das teilte die Stadtverwaltung mit.

„Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg durch unser Bildungssystem und hinein in das Berufsleben zu unterstützen, zumal im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich, erleben wir als wichtige Aufgabe“, erläutert Hans-Günther Clev, Geschäftsführer der ZRW. „Das Konzept von ,Mathe verbindet’ hat uns überzeugt, da die Unterstützung direkt vor Ort, an der Schule, erfolgt und die Coaches zudem eine Vorbildfunktion übernehmen.“

Das Konzept von „Mathe verbindet“ beruht darauf, dass Coaches mit Lust an Mathematik Schüler unterstützen, die in diesem Fach zu kämpfen haben. Ziel ist es, den Jugendlichen über Erfolgserlebnisse wieder Lust am Lernen zu vermitteln. Die Coaches lernen dabei selbst noch, sie verfügen über eine pädagogische Ausbildung oder studieren an der Technischen Universtität (TU) Kaiserslautern.

Zentrum für Lehrerbildung begleitet das Projekt

Mit zum Konzept gehören an den vier teilnehmenden Schulen außerdem je eine Lehrerin als Ansprechpartnerin und ein Mentor für die Coaches. „Ich freue mich, dass sich das Projekt zu solch einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat“, sagt Bürgermeisterin Beate Kimmel, in deren Ressort das Bildungsbüro angesiedelt ist. „Jetzt haben wir sogar schriftlich, wovon wir schon die ganze Zeit fest überzeugt waren“, verweist sie auf die Ergebnisse einer Studie, die das Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) der TU projektbegleitend durchgeführt hat.

„Es war spannend, das Projekt miterleben zu können“, bestätigt Antonia Bauschke, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZfL. Sie hat in Interviews Ergebnisse zusammengetragen. „Mathe verbindet“ vermag demnach weit mehr als die reine Vermittlung mathematischer Zusammenhänge. „Die Coaches werden von den Schülerinnen und Schülern als Vorbilder erlebt.“ Dass sie studieren, werde als Ansporn gesehen, so Bauschke. Und auch den Coaches selbst bedeute ihre Aufgabe viel, sei in den Anworten der Interviewten abzulesen, so Bauschke.