Kaiserslautern Kaiserslautern kompakt: Human Solutions forscht zum Autositz der Zukunft

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Was macht eigentlich der Autofahrer, wenn sein Fahrzeug autonom fährt? Wie wirken sich veränderte Aktivitäten des Fahrers auf den Fahrzeuginnenraum, Sicherheit und Komfort aus? Um Fragen wie diese zu beantworten, müssen bestehende digitale Menschmodelle in ihren Funktionen und Fähigkeiten erweitert werden. Daran forschen die Kaiserslauterer Human Solutions GmbH, die Simi Reality Motion Systems GmbH aus Unterschleissheim und der Lehrstuhl Ergonomie der Technischen Universität (TU) München in den kommenden drei Jahren gemeinsam. Wie das Unternehmen mitteilte, hat das Forschungsprojekt INSAA (Insassensimulation in automatisierten Automobilen) das Ziel, das digitale Menschmodell Ramsis so weiterzuentwickeln, dass es den Anforderungen des automatisierten Fahrens an den Autofahrer gerecht wird. Nach Unternehmensangaben ist Ramsis bislang auf die Nutzung in konventionellen Fahrzeugkonzepten ausgerichtet. Projektkoordinator Hans-Joachim Wirsching (Human Solutions): „Das automatisierte Fahren macht es möglich, dass der Fahrer sich anderen Tätigkeiten zuwendet. Damit wird sich auch der Fahrzeuginnenraum verändern – und diese Veränderungen müssen ergonomische Fragestellungen berücksichtigen.“ Damit soll sichergestellt werden, dass in Zukunft beispielsweise alle für die Insassen relevanten Instrumente gut sichtbar und erreichbar sind. Auch Sicherheitsaspekte wie Gurtverläufe würden bei Veränderungen im Fahrzeuginnenraum neu überdacht. Bislang unbekannte Taschendiebe waren am Montagmittag in einem Kindergarten in Kaiserslautern am Werk. Eine 54-Jährige verstaute ihre Handtasche in einem Gruppenraum. Als die Frau zurückkam, stellte sie fest, dass ihr Geldbeutel mit rund 200 Euro Bargeld, einer Bankkarte und einer Krankenversichertenkarte fehlte. Die Handtasche lag unbeaufsichtigt und für jedermann zugänglich im Raum. Von den Tätern fehlt jede Spur.

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