Kaiserslautern Kaiserslautern: Aktion Mensch stellt 250 000 Euro bereit

Die Aktion Mensch fördert die Idee, Kaiserslautern zu einer behinderten-freundlicheren Stadt zu entwickeln, mit fast 250.000 Euro. Das teilte der in Bonn ansässige Verein gestern mit. Ein Arbeitskreis des Referats Stadtentwicklung habe die Idee geboren und der Verein Lebenshilfe Westpfalz arbeite kräftig daran, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Ein Ziel des Projekts: Einen finanziell umsetzbaren Plan für die Barrierefreiheit in der Stadt zu entwickeln, heißt es in der Mitteilung. Ein Team ermittele dazu vorab mit Ortsbegehungen und Befragungen, wie Menschen mit Behinderung wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen wollen. Die Entwicklung dieses Plans wird von der Aktion Mensch gefördert. Die Fördergelder stammen aus der großen Aktion-Mensch-Lotterie, die in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Wer mehr über das Projekt für Kaiserslautern erfahren möchte, kann sich dazu mit David Lyle von der Lebenshilfe Westpfalz unter Telefon 0631/37142-58 in Verbindung setzen. (red/bld) Die Bundesregierung startet ein neues Modellprogramm. „Jugend stärken im Quartier“ soll laut Xaver Jung, der für die CDU im Bundestag sitzt, „die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe“ unterstützen. Örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe können Anträge stellen, um Fördergeld für Projekte zu bekommen. Die Kommunen müssen das Projekt allerdings laut Jung kofinanzieren. Er würde sich freuen, wenn die Bürgermeister in der Region Kaiserslautern in das Projekt mit einsteigen und sich mit einer Bewerbung für die Jugendsozialarbeit einsetzen würden, schreibt Jung. Infos im Internet unter www.jugend-staerken.de und www.biwaq.de. Interessensbekundungen müssen bis zum 20. August eingehen, teilte Jung weiter mit. (red/bld)

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