Kommentar
Köpfchen und KI richtig eingesetzt
Die Biotechnologie hat der Menschheit – von Gärprozessen bei der Brotherstellung über Antibiotika bis zu Impfstoffen – viel Gutes gebracht. Durchbrüche der Forschung zu Krebs oder Demenz wären ein weiterer Meilenstein. Mainz gilt spätestens seit dem Erfolg der Firma Biontech als Hochburg der Biotechnologie. Künstliche Intelligenz kann ein Katalysator sowohl in der Forschung als auch der Anwendung sein. Dass das Mainzer Wirtschaftsministerium nun auf den KI-Standort Kaiserslautern zugeht und die Stärken beider zusammenbringen will, ist nur folgerichtig. Und genau der richtige Weg, dem hoffentlich viele Experten folgen werden.
Dem steht die Angst vor KI bei vielen gegenüber: Sie nehme Arbeitsplätze weg, manipuliere und kontrolliere am Ende die Menschheit. Dass sie dem Menschen dienen und zu besserer Gesundheit verhelfen kann, das kann sie in Kooperation mit der Biotechnologie par excellence beweisen.
