Westpfalz RHEINPFALZ Plus Artikel IHK: Bedarfsumfrage bei Mitgliedsunternehmen

Veronika Pommer ist Regionalleiterin des IHK-Standortes Kaiserslautern.
Veronika Pommer ist Regionalleiterin des IHK-Standortes Kaiserslautern.

Mit mehreren Vorhaben will die Industrie- und Handelskammer (IHK) am Standort Kaiserslautern ihre Mitgliedsunternehmen in diesem Jahr unterstützen. Die Bedarfe der Unternehmen werden derzeit in einer Umfrage ermittelt.

Für das neue Jahr hat sich die IHK einiges vorgenommen, berichtet Veronika Pommer, die seit etwas über einem halben Jahr Regionalleiterin des IHK-Standortes Kaiserslautern ist. Mit ihrem Team ist sie zuständig für die Stadt Kaiserslautern sowie die Landkreise Kaiserslautern, Kusel und den Donnersbergkreis. Die 21.000 Mitgliedsunternehmen, die von hier aus betreut werden, stünden genau wie andere Wirtschaftsunternehmen vor großen Herausforderungen. Zu diesen zählten die Themen Gewerbeflächen, hohe Bürokratieanforderungen und die Suche nach Facharbeitern. „Unternehmen brauchen Planbarkeit und verlässliche Rahmenbedingungen“, betont Pommer.

Mit dem Thema Fachkräftemangel werde sich die IHK gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Kaiserslautern-Pirmasens und der Kreisverwaltung Donnersbergkreis am 19. März bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung in Kirchheimbolanden auseinandersetzen. Thema werde die „Familienfreundliche Unternehmenskultur“ sein, erklärt Pommer. Dabei gehe es darum, Firmen Ideen, Impulse und Informationen darüber zu geben, wie sich Familienfreundlichkeit niederschwellig umsetzen lasse.

Umfrage vor Kommunalwahl

Ein weiteres Thema, das auf der Agenda steht, ist die Kommunalwahl. Dazu habe die IHK eine Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen gestartet, in der die Themen ermittelt werden sollen, die für die Unternehmen besonders relevant sind. Die Auswertung erfolge noch, doch es sei damit zu rechnen, dass die Themen Gewerbeflächen, Kinderbetreuung und Fachkräftemangel dazu gehören werden, ist Pommer sicher. Im Vorfeld zur Wahl wolle sich die IHK mit den Ergebnissen an die Vertreter der Parteien und Wählergruppen wenden, die Positionen der Unternehmen darlegen und die Einschätzung der politisch Verantwortlichen erfragen. Nach der Kommunalwahl werde die IHK das Gespräch mit den Parteien und Wählergruppen suchen und die Bedarfe der Mitgliedsunternehmen darlegen.

Standortumfrage unter kreisfreien Städten

IHK-pfalzweit werde es in diesem Jahr eine Standortumfrage geben. Im Jahr 2022 habe es dies für die kreisfreien Städte gegeben, nun sollen die Landkreise befragt werden, erklärt Pommer.

Etwas, das sie gern in diesem Jahr angehen würde, sind Gespräche mit Mitgliedsunternehmen auf Verbandsgemeindeebene. Hierzu würde sie gern die politischen Verantwortlichen in den Verbandsgemeinden mit den Mitgliedsunternehmen in Kontakt bringen und so einen Austausch anregen. Das wolle sie als nächstes angehen und sich an die Verbandsgemeinden wenden, so Pommer.

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