BEWEGUNGSTIPPS „Hickelkästchen“ ein Spiel für Jung und Alt

Auf einem Bein von Hickelkästchen zu Hickelkästchen.
Auf einem Bein von Hickelkästchen zu Hickelkästchen.
Auch auf zwei Beinen darf gehüpft werden.
Auch auf zwei Beinen darf gehüpft werden.
Hickelkästchen mit Zahlen lädt zum Hüpfen ein.
Hickelkästchen mit Zahlen lädt zum Hüpfen ein.

„Hickelkästchen“ hat auch in Rheinland-Pfalz unheimlich viele Namen. Aber wir alle kennen dieses Spiel aus unserer Kindheit und wissen, was damit gemeint ist, wenn mit Kreide aneinandergereiht Kästchen auf die Straße gezeichnet werden und dann gehickelt wird.

Entweder wird mit beiden Beinen oder nur mit einem Bein von Kästchen zu Kästchen gehüpft. Das ist die Basis des Spiels, und dazu gibt es genauso viele Varianten wie Namen. Fast immer wird eine Verdickung der Kästchen in die Breite gezeichnet, damit im Springrhythmus variiert werden kann. Oft wird ein Stein vorher in ein Kästchen geworfen, welches dann nicht betreten werden darf, aber von dort der Stein wieder geholt werden soll. Farben, Zahlen und Symbole in den Kästchen können für zusätzliche Aufgaben stehen.

Von Kästchen zu Kästchen

Schon mit kleinen Kindern kann der Hüpfparcours gezeichnet und gesprungen werden. Je älter wir werden, desto wichtiger wäre es sogar, einbeinige Sprünge zu üben. Auch Senioren können von Kästchen zu Kästchen gehen und damit ihre Schrittlänge variieren beziehungsweise verlängern. Auch die Beine etwas öffnen und wieder schließen, seitlich gehen oder kurz auf einem Bein stehen, das können Aufgaben für Jung und Alt sein, die mit Unterstützung gelöst werden können.

Den Hampelmann springen

Aufgaben in den Kästchen für die flotten Kinder, wie zum Beispiel auf einem Bein stehen oder ein Kästchen überspringen oder Hampelmann in der Verdickung der Kästchen springen, können vorher festgelegt werden. Dabei kann gesungen, gelacht oder Zahlenreihen vorwärts oder rückwärts aufgesagt werden. Die Koordination und die Sprungkraft lässt sich dabei trainieren. An diesem Beispiel lässt sich ganz wunderbar aufzeigen, dass diese motorischen Grundeigenschaften im Alter immer schlechter werden und dies sogar noch immens beschleunigt wird, wenn wir diese erst gar nicht mehr probieren und trainieren. Aus diesem Grund sollten Großeltern, Eltern und Kinder gemeinsam üben und sich gegenseitig Aufgaben ausdenken, aber sich auch bei der Durchführung unterstützen.

Wunderbarer Spielnachmittag

Auf der eigenen Terrasse, vor der Haustür oder im Park – bei trockenem Wetter findet sich für jede und jeden ein Plätzchen, um nur mit Kreide einen ganz wunderbaren bewegten Spielenachmittag zu verbringen.

Die Serie

Bewegungstipps

Wie lässt sich Bewegung in den Alltag integrieren, möglichst so, dass es auch noch Spaß macht? Jennifer Höning und Arice Sapountsis, die Bewegungsmanagerinnen der Initiative Land in Bewegung (land-in-bewegung.rlp.de), zuständig für die Stadt beziehungsweise den Kreis Kaiserslautern, geben dazu in der RHEINPFALZ Tipps.