Kaiserslautern Headbrötchens Zwiebel und Sniper Schorsch

117 Teilnehmer duellierten sich am Samstag in der Sporthalle der Technischen Universität Kaiserslautern beim dritten Headis-Abschlussturnier „WeihnachtsköpperDrei“. Headsinfarkt (Cornelius Döll/Köln) bei den Männern und Red Hot Chili Headers missing Pepper (Susan Meinel/Saarbrücken) bei den Frauen standen am Ende auf Platz eins.
„Wir haben ja angekündigt, dass es viele Teilnehmer sein werden. Wir wollten die Hunderter-Marke knacken, und das haben wir mit unseren 24 Mädels und 93 Jungs auch geschafft“, zeigte sich Mitveranstalter und Headis-Spieler Marcus Reeg zufrieden. An 20 Platten, mehr als bei je einem anderen Turnier zuvor, wurde gespielt. Allein die Medienpräsenz und die Turnier-Aktion, bei der neue Spieler und Spieler, die neue Headis-Begeisterte mitbrachten, ein Tombola-Los erhielten, bescherten 38 neue Ballköpfer. „Die Erfahrung zeigt, dass die meisten, die zum ersten Mal kommen, auch zum zweiten und dritten Mal kommen“, meint Reeg. Dem Weltranglistenersten und Erstplatzierten des Turniers Headsinfarkt folgte Lauchgesicht (Alexander Bohn/Göttingen) auf dem zweiten Rang. Der gewann mit den meisten erspielten Punkten auch die Jahreswertung 2014. Dritter wurde Headbrötchen mit Zwiebeln (Arvid Schleich/Köln). Reeg, bekannt als Sniper Schorsch, schrammte wie im Vorjahr knapp am Treppchen vorbei auf Platz vier und war damit Bester der 25 Lauterer. Bei den Frauen schaffte Weltmeisterin Red Hot Chili Headers missing Pepper den Sprung nach ganz oben. Headi Bobics junger Tatapan (Lisa Brommenschenkel/Trier) auf zwei, Headbrötchens Zwiebel (Britta Hackstein/Köln), die Freundin von Headbrötchen mit Zwiebeln, auf drei und Red Hot Chili Header (Ira Tinkloh/Saarbrücken) auf vier folgten. Den Gewinn des bisher größten Rundlaufs mit 100 Headis-Spielern und zugleich eine Wildcard für das Masters-Turnier in Kaiserslautern am 17. Januar sicherten sich die Darmstädter Der unglaubliche Kalk (Andreas Ewering) und Nitnett (Christina Rösch). Die Aftershow-Party mit dem Best-Dress-Contest und die Aktion des Kaiserslauterer Künstlers Carl Kenz, dessen Graffiti mit dem Headis-Slogan „Hearts, Heads and Balls“ und dem Spruch „Ihr seid keine Fäns – Wir sind eine Gäng!“ in sechs Teile geteilt und als Gewinn an die jeweils besten Drei vergeben wurde, kamen gut an. (astx)