Kaiserslautern Grabschändung auf Hauptfriedhof: Schon mehr als 210 Fälle festgestellt

Die Verschraubung von Bronzeschalen wurde mutwillig mit schwerem Werkzeug zerstört. Bernd Rach erklärt, wie die Täter vorgegange
Die Verschraubung von Bronzeschalen wurde mutwillig mit schwerem Werkzeug zerstört. Bernd Rach erklärt, wie die Täter vorgegangen sind.

Das Entsetzen ist groß. Metalldiebe haben in der Nacht zum Freitag im großen Stil Gräber auf dem Kaiserslauterer Hauptfriedhof beschädigt. Immer noch melden sich Betroffene bei der Friedhofsverwaltung. Bekannt ist bis jetzt, dass über 213 Gräber beschädigt wurden, berichtet Bernd Rach, Vorarbeiter der Bestatter. Er arbeitet seit dem Jahr 2015 für die Stadt auf dem Hauptfriedhof, war vorher bei Gartenunternehmen beschäftigt. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, sagt er.

Die Diebe haben Madonnen und andere Bronzefiguren mitgehen lassen, haben festgeschraubte Messingschalen aus der Verankerung gerissen oder abgefräst. Die Polizei vermutet, dass eine Bande für die Metalldiebstähle verantwortlich ist. Nach einer „vorsichtigen“ Schätzung könnte der Schaden im fünfstelligen Bereich liegen.

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