Laut(r)er Häppchen Frostige Häppchen aus den vergangenen Tagen

Blühende Eisblumen.
Blühende Eisblumen.
Etwas vom Weg abgekommen.
Etwas vom Weg abgekommen.
Wie gemalt sind die Wogen aus Eiskristallen, hinter denen die Abendsonne langsam versinkt.
Wie gemalt sind die Wogen aus Eiskristallen, hinter denen die Abendsonne langsam versinkt.
Der natürliche Feind des spitzzähnigen Eismonsters ist die Frühlingssonne.
Der natürliche Feind des spitzzähnigen Eismonsters ist die Frühlingssonne.
Auf Eis gebettet.
Auf Eis gebettet.
Mit dem Corpus delicti im Maul auf frischer Tat ertappt.
Mit dem Corpus delicti im Maul auf frischer Tat ertappt.
Die Verlandungszone am Gelterswoog bietet im Winter eine traumhafte Kulisse zum Spazieren.
Die Verlandungszone am Gelterswoog bietet im Winter eine traumhafte Kulisse zum Spazieren.

Kaiserslautern hat viele Gesichter, täglich passieren interessante Geschichten. Diese wollen wir in unserer Rubrik „Laut(r)er Häppchen“ vorstellen. Da wir nicht immer und überall sein können, sind wir auf Mithilfe angewiesen. Vielleicht entdecken Sie, liebe Leserinnen und Leser, bei einem Streifzug durch die Stadt oder die Natur etwas, das Sie mit anderen teilen wollen. Schicken Sie uns ein Foto davon sowie ein paar erklärende Zeilen dazu per E-Mail an die Adresse red-kai@rheinpfalz.de.

Die Tage werden länger, die Temperaturen klettern schon wieder deutlich über Null. Bevor der Frühling endgültig Einzug hält, gibt es noch ein paar frostige Häppchen aus den vergangenen Tagen.

Frecher Gauner unterwegs

Einen echten Schnappschuss von einem diebischen Eichhörnchen auf dem Bännjerrück hat Maria Iwanicki aufgenommen. Beim Frühstück konnte sie das aufgeweckte Tier beobachten, wie es sich direkt vor ihrem Fenster an einem Schaffell auf der Hollywoodschaukel zu schaffen machte. „Wohl um ein Nest zu bauen“, vermutet die Beobachterin, „Dabei ließ es sich zunächst gar nicht stören, bis es mich erstaunt anschaute“. Ganz schön frech, der kleine Gauner!

Eisiger Sonnenuntergang

Mölschbacherin Sandra Lajmi fing mit ihrer Kamera beim Blick ins Tal einen traumhaften Sonnenuntergang ein. „Die Sonne versinkt hier zwar nicht rot im Meer, aber dafür manchmal im Winter in wunderschönen Wogen aus Eiskristallen“, berichtet sie. Das Foto des kleinen Vogels, der die Welt ringsum von einem schneebedeckten Bett aus winterfesten Erika begutachtet, sendete Wolfgang Scherer ein.

Zarte Gewächse

Kommt erst einmal der Frühling mit großen Schritten auf uns zu, wird Brigitte Gemmecker-Gropp erst einmal nicht so schnell die zarten Eisblumen an ihrem Dachfenster bewundern können.

Eine Hommage an gemütliche Winterspaziergänge „vor den Toren der Stadt“ schickt Marianne Rohé. Weiß gepudert schafft die Verlandungszone im Naturschutzgebiet am Gelterswoog eine kleine, erholsame Idylle zum stressigen Alltag.

Winterliche Gefahren

Etwas gruselig mutet Wolfgang Nicolas Beobachtung auf dem durchgefrorenen Boden schon an. Fürchten muss man sich vor dem „beißenden Frost“, wie der Fotograf das Eis-Geschöpf getauft hat, trotz seiner vielen spitzen Zähne nicht. Denn sein natürlicher Feind ist die wärmende Frühlingssonne. Hat diese sich erst mal hinter dicken, grauen Schneewolken hervorgekämpft, bleibt von dem Monster nur noch eine Pfütze.

Die Erfahrung, dass der Winter so seine Tücken mit sich bringt, musste wohl ein Fahrradfahrer auf dem Uni Campus machen. Beim Spaziergang bei schönem Wetter entdeckten Harald Jürgens und seine Frau nur noch das Zweirad in einem zugefrorenen Teich.