Krickenbach Finissage des 14. Bildhauersymposiums: Skulpturenweg wächst weiter

Der Spaziergang an der Steinskulptur mit dem Titel „Die Seele des Menschen ist unzerbrechlich“: links das Ditzner Trio und vorn
Der Spaziergang an der Steinskulptur mit dem Titel »Die Seele des Menschen ist unzerbrechlich«: links das Ditzner Trio und vorn von links: Stefan Esterbauer und Vereinsvorsitzender Christopher Naumann.

Das Symposium ist zu Ende. Statt der Geräuschkulisse der Bildhauer hallte am Sonntag die Lautsprecherstimme Martin Picards zwischen den Sandsteinwänden des Steinbruchs:

„Doch der Stein, der bleibt und in den Herzen auch vier lieb gewonnene Freunde, die ich nicht ziehen lassen möchte.“ Gefeiert wurde dennoch. Mit dem Skulpturenverein organisierte der Firmeninhaber eine Finissage-Feier mit allen, die teilhatten am 14. Bildhauersymposion und erneut für künstlerische Vielfalt des stetig wachsenden Skulpturenwegs Rheinland-Pfalz sorgten. Mittendrin jene, die mittlerweile weiterzogen: Carlos Monge, Stefan Esterbauer und Jan Jaworski-Brach und ihre in Stein gemeißelte Bildhauersprache „New Dawn“, „Die Seele des Menschen ist unzerbrechlich“ und „Die Haut, in der ich bin“ der hiesigen Region belassen.

Blas- und Schlagmusik des Ditzner Trios als Marchingband von Plastik zu Plastik wechselte mit weiteren wohlwollenden Worten und vielen Gesprächen untereinander. Fleißige Hände bauten währenddessen Getränketheke und Grill auf – kulinarische Würze eines beliebten Treffens in der Natur. Derart willkommen und versorgt das 14. Symposion zu beenden, fühlt sich an wie ein 15. zu beginnen. Was zu tun bleibt, sind Transport und Aufbau der tonnenschweren Kunstwerke im Hagelgrund, beim ZAK sowie in Relsberg. Dadurch verlängert sich der Skulpturenweg Richtung Norden um rund 20 Straßenkilometer und die Anzahl der je für diesen Verein erschaffenen Arbeiten auf 86 Exponate im Freien.

Mehr zum Thema
x