Basketball
FCK vor Mammutprogramm
Das Restprogramm des FCK hat es in sich. Zwei der verbleibenden drei Gegner gehören zur Spitzengruppe der Liga. Den Auftakt macht am Sonntag (18 Uhr) das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TV Langen II.
Trotz des anstehenden Mammutprogramms kann die Mannschaft von Trainer Michael Skender mit viel Selbstvertrauen in die letzten Wochen der Saison gehen: Das ausgegebene Saisonziel Klassenverbleib ist längst erreicht. Mit aktuell zwölf Siegen und sieben Niederlagen rangieren die Lautrer punktgleich mit Limburg auf dem dritten Tabellenplatz und können die verbleibenden Spiele ohne Druck angehen.
Die zweite Mannschaft aus Langen spielt eine hervorragende Saison und gehört zu den konstantesten Teams der Liga. Mit einer Bilanz von 15 Siegen bei nur vier Niederlagen steht der TVL aktuell auf Rang zwei der Tabelle. Die Mannschaft überzeugt vor allem durch ihr hohes Tempo, physische Verteidigung und große Tiefe im Kader. Für den FCK wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert zu agieren und sich nicht vom Tempo der Gastgeber überrollen zu lassen.
Nap und Hosszu, die Routiniers
Im Hinspiel konnte das Team um seinen Topscorer Waldemar Nap die Partie nur bis zum Seitenwechsel offenhalten und musste sich mit 69:88 geschlagen geben. Obwohl der Rückstand phasenweise bis zu 25 Punkte betrug, zogen sich die Rot-Weißen dank einer Leistungssteigerung im letzten Viertel achtbar aus der Affäre und konnten die Halle erhobenen Hauptes verlassen. Die meisten Punkte gingen auf das Konto von Routinier Gergely Hosszu, der insgesamt 16 Punkte erzielte. Dass der 39-Jährige nach wie vor ein wichtiger Faktor im Spiel des Tabellendritten ist, steht außer Frage.
Das Steckenpferd der Hessen ist ihre starke Defensive, die beim jüngsten 66:55-Erfolg im Derby gegen Makkabi Frankfurt einmal mehr den Unterschied machte. Die Roten Teufel haben beim Tabellenzweiten nichts zu verlieren: Ohne den Druck, unbedingt Punkte im Abstiegskampf sammeln zu müssen, kann Kaiserslautern befreit aufspielen. Genau diese Ausgangssituation könnte dem Team helfen, mutig aufzutreten und vielleicht für eine Überraschung zu sorgen.
Das letzte Heimspiel
Eine Woche später wartet auf den FCK dann das vielleicht spektakulärste Spiel der Saison. Am 14. März empfängt Kaiserslautern um 17 Uhr in der Barbarossahalle den souveränen Tabellenführer ACT Kassel zum letzten Heimspiel der Saison. Die Nordhessen dominieren die Liga bislang nach Belieben. Nach 19 Spielen stehen beeindruckende 19 Siege zu Buche, der Aufstieg in die Erste Regionalliga steht damit bereits fest.
Für den FCK ergibt sich jedoch eine besondere Motivation: Vor heimischem Publikum würde man dem Ligaprimus nur zu gerne die erste Niederlage beibringen. Zum Abschluss der Saison reist der FCK am 21. März zur SKG Roßdorf. Die Hessen stehen aktuell auf Tabellenplatz sieben und sie werden versuchen, sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison zu verabschieden.