Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel FCK II: Wechsel im Team gegen Auersmacher nicht ausgeschlossen

Szene aus dem Hinspiel, das der FCK II 3:1 gewann: Lars Birster (links) vom SV Auersmacher grätscht den Ball vor FCK-Spieler Sha
Szene aus dem Hinspiel, das der FCK II 3:1 gewann: Lars Birster (links) vom SV Auersmacher grätscht den Ball vor FCK-Spieler Shawn Blum weg.

Der FCK II muss am Samstag ins Saarland. Zu einem Verein, der dem Oberliga-Tabellenführer in den letzten Jahren lag. Wer möglicherweise in die Startelf rückt.

Erst Dillingen/Diefflen, nun Auersmacher: Zum zweiten Mal in Folge geht es für die U21 des 1. FC Kaiserslautern in einem Auswärtsspiel in der Fußball-Oberliga ins Saarland. Am Samstag (15.30 Uhr) will der Tabellenführer beim SV Auersmacher nach Möglichkeit einen Sieg einfahren und so den derzeitigen Zwei-Punkte-Vorsprung auf Verfolger FK Pirmasens zumindest wahren.

Videoanalyse nach dem letzten Spiel

Nach dem 3:3 gegen Idar-Oberstein vom vergangenen Wochenende gab es dann beim 1. FC Kaiserslautern II doch schon einiges aufzuarbeiten. Vor allem die Anfangsviertelstunde, in der das Team von Trainer Alexander Bugera mit 0:3 in Rückstand geriet. „Wir haben auch eine Videoanalyse gemacht und uns einige Szenen angeschaut“, berichtet der FCK-Trainer. Eine Erkenntnis aller daraus sei gewesen, „dass wir eben die erste Viertelstunde nicht so giftig waren und Idar-Oberstein aus jeder Möglichkeit Tore gemacht hat“. Es gebe zwar immer mal wieder Phasen in einer Partie, „wo man ein bisschen schlechter spielt. Aber da darfst du halt keine drei Tore kassieren“, so Bugera und hält fest: „Es sollte uns generell nicht allzu oft passieren, dass wir eine Viertelstunde so verschlafen.“

Gutes Pflaster?

Das sollte auch möglichst nicht am Samstag beim SV Auersmacher, gegen den der FCK II das Hinspiel 3:1 gewann, passieren. Dabei ist der Ortsteil der Gemeinde Kleinblittersdorf für das Bugera-Team in den letzten beiden Spielzeiten immer ein gutes Pflaster gewesen. In der Vorsaison gab es dort einen 5:0-Erfolg, das Jahr davor setzte sich der FCK II mit 3:0 durch. „Da haben wir aber auf Rasen gespielt“, merkt Bugera an. Das wird dieses Mal nicht so sein, denn die Partie wird nicht im Stadion ausgetragen, sondern auf dem nahe gelegenen Kunstrasenplatz.

Das bereitet dem FCK-Trainer allerdings nicht besonders viel Kopfzerbrechen. „In den letzten zwei Jahren haben wir nicht viele Spiele verloren, wenn wir auf Kunstrasen gespielt haben“, sagt Bugera und liefert gleich eine Erklärung dafür mit: „Da wir technisch schon sehr gut veranlagt sind, ist das auch auf einem Kunstrasen immer ein kleiner Vorteil.“ Dass der kommende Gegner, der auf Platz zehn rangiert, am vergangenen Wochenende mit 0:6 bei Rot-Weiß Koblenz unter die Räder kam, ist für Bugera nebensächlich. „Das waren ja auch besondere Umstände für Auersmacher“, sagt er.

Mit breiter Brust ins Saarland

Was Bugera damit meint ist, dass Auersmacher in Koblenz ab der 21. Minute nach einer Roten Karte für Torwart Timo Müller in Unterzahl spielen musste. Das Team von Trainer Heiko Wilhelm habe durchaus auch „den ein oder anderen interessanten Spieler, der auch schon höherklassig gespielt hat“ in seine Reihen, so Bugera. „Das wissen wir schon.“

Auf der anderen Seite habe sein Team nach 18 ungeschlagenen Spielen „schon noch eine breite Brust“, sagt der FCK-Trainer. „Das hat man auch gegen Idar-Oberstein gemerkt, als die Jungs nach dem 0:3 noch mal zurückgekommen sind. Darum werden sie am Samstag nach Auersmacher fahren und die drei Punkte einfahren wollen.“

Wechsel in Startelf möglich

Dabei ist noch offen, wen der FCK-Trainer am Samstag in die Startformation beordern wird. Nach dem Idar-Oberstein-Spiel hatte der 47-Jährige angedeutet, dass eventuell einer oder mehrere seiner zuletzt immer überzeugenden Einwechselspieler auch einen Einsatz von Beginn an bekommen könnten. „Ich schaue mir das die Woche jetzt mal im Training an“, sagt Bugera dazu. „Das habe ich den Spielern auch gesagt, dass die Jungs, die reingekommen sind in den letzten Wochen, immer Gas gegeben haben. Die 18 Spiele, die wir jetzt nicht verloren haben, sind kein Freifahrtschein für die, die meistens gespielt haben.“

Es seien noch zehn Partien zu spielen, erklärt Bugera, der am Samstag wahrscheinlich wieder auf Torwart Enis Kamga zurückgreifen kann, der zuletzt bei der deutschen U19-Nationalmannschaft in der zweiten EM-Qualifikationsrunde dabei war. „Wir haben ein Ziel vor Augen“, erklärt Bugera im Hinblick auf mögliche Wechsel in der Startformation. „Da geht es nicht um einzelne Personen, sondern es geht um die Mannschaft. Ich werde am Samstag die aus meiner Sicht beste Mannschaft aufstellen – es wird sich dann zeigen, ob der ein oder andere aus der zweiten Reihe von Anfang an spielt oder nicht.“

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