Meinung RHEINPFALZ Plus Artikel FCK II muss für die Regionalliga die richtige Mischung finden

Tat dem jungen Team des FCK II in der abgelaufenen Saison als erfahrener Spieler gut: Kapitän Jean Zimmer (Zweiter von links).
Tat dem jungen Team des FCK II in der abgelaufenen Saison als erfahrener Spieler gut: Kapitän Jean Zimmer (Zweiter von links).

Mission erfüllt. Der Aufstieg des FCK II in die Regionalliga zeigt das Potenzial der Spieler. Das muss weiter gefördert werden.

Alexander Bugera, der Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern II, spricht zu Recht von einer „sensationellen“ Saison seines Teams in der Oberliga. Gekrönt durch Meisterschaft und Aufstieg. In der Regionalliga werden nun die Herausforderungen noch einmal eine Nummer größer. Die nächste Mission des FCK II ist der Klassenverbleib in der vierten Liga. Eine Mission, bei der die Mischung im Team stimmen muss. Einerseits sollen weiter junge Spieler gefördert werden, auf der anderen Seite braucht es nun aber auch erfahrene Spieler, die ein insgesamt junges Team führen können.

Zimmer als Puzzlestück

Jean Zimmer (32) war bisher der „Erfahrene“ beim FCK II. Dass er nach seinem Karriereende als Profi bei der U21 des FCK weitermachte, war ein Puzzlestück auf dem Weg zur Oberliga-Meisterschaft. Dass nun in Denis Linsmayer (34) ein weiterer „alter Haudegen“ mit reichlich Erfahrung aus 269 Zweitliga-Spielen zum FCK II stößt, ist irgendwie folgerichtig – und wichtig. Zimmer und Linsmayer können ihren überwiegend jungen Teamkollegen den richtigen Weg weisen. Ein Weg, der zunächst den Klassenverbleib als Ziel hat.

Aber auch noch etwas anderes. Trainer Bugera gibt als weiteres Ziel aus, Talente so zu entwickeln, dass sie den Sprung ins Zweitliga-Team schaffen können. Aus seinem Team haben das in dieser Saison Torwart Enis Kamga, Owen Gibs, Erik Müller und David Schramm geschafft. Mika Haas und Leon Robinson sind zwei weitere, die seit Beginn der abgelaufenen Saison schon zum Stammpersonal der Profis zählen. Damit nun weitere vielleicht den Sprung schaffen, braucht es im Regionalligateam die richtige Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Unbekümmertheit. Und da ist der FCK II auf einem guten Weg.

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